Im Rückspiel gegen Celtic ist der VfB zwar drückend überlegen, aber ziemlich zahnlos unterwegs — was vielleicht auch der Europapokal-Arithmetik geschuldet ist.
Unsere Spielberichte
Im Rückspiel gegen Celtic ist der VfB zwar drückend überlegen, aber ziemlich zahnlos unterwegs — was vielleicht auch der Europapokal-Arithmetik geschuldet ist.
In Heidenheim lässt der VfB zwei wichtige Punkte liegen. Erneut reicht es bei einem Abstiegskandidaten nicht zu einem Dreier, weil die Mannschaft mit einem motivierten Gegner und einem erratischen Unparteiischen Probleme hat.
Der VfB gewinnt ein intensives Spiel bei Celtic dank eines engagierten Auftritts mit sage und schreibe 4:1 und stößt die Tür ins Achtelfinale weit auf. Nach guten Ergebnissen in der Liga und im Pokal setzen die Brustringträger damit auch auf internationalem Parkett ein Zeichen.
Gegen den 1. FC Köln zeigt der VfB zunächst eine Reaktion auf das enttäuschende Spiel in Hamburg, bevor er sich wieder selber das Leben schwer macht. Zum Glück haben wir zwei, die den Unterschied machen.
Beim FC St. Pauli setzt es für den VfB die erste Bundesliga-Niederlage seit der Heim-Klatsche gegen die Bayern vor ziemlich genau zwei Monaten. Was das 1:2 einerseits gut in den Gesamtkontext einordnet, andererseits aber auch eine Parallele darstellt.
Kalt war es beim Pokal-Viertelfinale in Kiel und eiskalt warf der VfB auch die Gastgeber aus dem Pokal — obwohl die sich mit Händen und Füßen wehrten.
So groß ist der Vorsprung des VfB auf seinen Gegner vom Sonntagnachmittag aus Freiburg (und die punktgleiche Frankfurter Eintracht) und damit auf die Nicht-Europapokal-Plätze nach Ermedin Demirovics Traumtor. Wie der VfB endlich mal wieder eine Steilvorlage der Konkurrenz nutzte.
Der VfB schließt die Ligaphase der Europa-League mit einem 3:2 gegen Bern auf Platz 11 ab und trifft im Februar in den Playoffs auf Celtic. Dass es danach lange nicht aussah, hat sich die Mannschaft durch einen fahrlässigen Auftritt selber zuzuschreiben. Dass die Konkurrenz einen direkten Achtelfinal-Einzug ohnehin verhinderte, tut dabei nichts zur Sache.
Wenn der einzige gefährliche Torschuss des Gegners ein zweifelhafter und schlecht geschossener Elfmeter ist und dieser eines von drei Toren selbst erzielt, dann gibt es für den VfB wirklich nicht viel zu tun. Über ein entspanntes Auswärtsspiel.
In einem anspruchsvollen Spiel im Römer Olympiastadion hätte der VfB einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen können, nutzte aber die wenigen Chancen nicht, die sich ihm boten.