Kalt war es beim Pokal-Viertelfinale in Kiel und eiskalt warf der VfB auch die Gastgeber aus dem Pokal — obwohl die sich mit Händen und Füßen wehrten.
Unsere Spielberichte
Kalt war es beim Pokal-Viertelfinale in Kiel und eiskalt warf der VfB auch die Gastgeber aus dem Pokal — obwohl die sich mit Händen und Füßen wehrten.
So groß ist der Vorsprung des VfB auf seinen Gegner vom Sonntagnachmittag aus Freiburg (und die punktgleiche Frankfurter Eintracht) und damit auf die Nicht-Europapokal-Plätze nach Ermedin Demirovics Traumtor. Wie der VfB endlich mal wieder eine Steilvorlage der Konkurrenz nutzte.
Der VfB schließt die Ligaphase der Europa-League mit einem 3:2 gegen Bern auf Platz 11 ab und trifft im Februar in den Playoffs auf Celtic. Dass es danach lange nicht aussah, hat sich die Mannschaft durch einen fahrlässigen Auftritt selber zuzuschreiben. Dass die Konkurrenz einen direkten Achtelfinal-Einzug ohnehin verhinderte, tut dabei nichts zur Sache.
Wenn der einzige gefährliche Torschuss des Gegners ein zweifelhafter und schlecht geschossener Elfmeter ist und dieser eines von drei Toren selbst erzielt, dann gibt es für den VfB wirklich nicht viel zu tun. Über ein entspanntes Auswärtsspiel.
In einem anspruchsvollen Spiel im Römer Olympiastadion hätte der VfB einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen können, nutzte aber die wenigen Chancen nicht, die sich ihm boten.
Die Brustringträger schließen die erste von vielen englischen Wochen mit sieben von neun möglichen Punkten ab. Das 1:1 gegen Union ist nicht unbedingt eine Enttäuschung, aber auch keine Glanzleistung — sondern irgendwas mittendrin.
Mit zwei Siegen gegen direkte Konkurrenten starten die Brustringträger ins Jahr 2026. Beim Heimsieg gegen die Eintracht war aber irgendwie alles anders als beim Auswärtssieg am Samstagabend. Die drei Punkte blieben trotzdem in Bad Cannstatt, auch dank eines überraschenden Torschützen
Frost und Schnee haben Deutschland und auch die Bundesliga im Griff, zwei Spiele fielen dem aktuellen Tief gar zum Opfer. Eiskalt präsentiert sich auch der Verein für Bewegungsspiele bei einem lang erwarteten Auswärtssieg in Leverkusen, bei dem die Mannschaft den Gegner mindestens eine Halbzeit lang ebenfalls komplett im Griff hat.
Der VfB schließt das Fußballjahr mit einem seltenen Ergebnis ab — einem torlosen Unentschieden gegen Hoffenheim — und geht als Sechster in die Winterpause. Das vorweihnachtliche Spiel offenbart: Die Mannschaft ist auf einem guten Weg, aber noch nicht ganz da, wo sie sein will.
Beim traditionell schweren Auswärtsspiel in Bremen tut sich der VfB traditionell erstmal schwer — und entscheidet die Partie dann über seine Qualität für sich. Ein erleichternder Auswärtssieg.