Gegen Mönchengladbach feiert der VfB einen knappen Sieg, der nach einer aufregenden Woche zumindest reicht, um die Gemüter etwas zu beruhigen — aber mehr auch nicht.
Unsere Spielberichte
Gegen Mönchengladbach feiert der VfB einen knappen Sieg, der nach einer aufregenden Woche zumindest reicht, um die Gemüter etwas zu beruhigen — aber mehr auch nicht.
Erst im Elfmeterschießen setzt sich der VfB in der ersten Pokalrunde in Braunschweig durch. Vorangegangen war ein wildes Spiel, in dem die Brustringträger nicht nur zwei Mal die Führung, sondern zeitweise auch die Kontrolle verloren und das die Frage aufwarf, was man aus dem harmlosen Union-Spiel eigentlich gelernt hat.
Nach dem Supercup verliert der VfB auch den Ligaauftakt gegen ein typisches Union Berlin mit 1:2. Die Ergebnisse mögen aktuell noch zweitrangig sein. Es sind vor allem die Auftritte, die (noch) nicht zu den proklamierten Saisonzielen passen.
Anders als im Vorjahr, als die DFL dem Doublesieger jeden Wunsch von den Lippen ablas, waren die Rahmenbedingungen für den zweiten Supercup-Gewinn nach 1992 für den VfB diesmal gar nicht mal so schlecht. Dass es nicht gelang, dem großen Titel einen kleinen folgen zu lassen, hat nicht nur mit der Qualität des Gegners zu tun.
Der VfB gewinnt nach 28 Jahren wieder den DFB-Pokal. Fast vergessen ist der enttäuschende Frühling, denn als es drauf ankommt, liefert die Mannschaft ab. Und beschert ihren Fans den ersten Titel seit langer Zeit — oder gar ihres Lebens.
Der VfB krönt mit dem ersten Auswärtssieg in Leipzig seinen Liga-Schlussspurt und kann mit breiter Brust ins Pokalfinale gehen. Nicht nur der Kopf, sondern auch die Beine scheinen bereit zu sein für das große Spiel.
Wie schon in der vergangenen Saison gewinnt der VfB das letzte Heimspiel mit 4:0. Statt die Vizemeisterschaft zu feiern, blickt man aktuell aber mit leichtem Optimismus aufs Pokalfinale — mit einer Einschränkung.
Der VfB gewinnt mit der Auswärtspartie bei St. Pauli nach drei enttäuschenden Spielen endlich wieder mal und hat sich das, anders als zuletzt, auch durch eine entsprechende Leistung verdient.
Mit dem enttäuschenden 0:1 gegen Heidenheim, der sechsten Heimpleite in Folge, verspielt der VfB so gut wie endgültig die Chance auf eine Platzierung in den Europapokalrängen. Erneut kann sich die Mannschaft nicht gegen einen gut organisierten Außenseiter durchsetzen. Eine Schwäche, die Sebastian Hoeneß bis zum Pokalfinale in den Griff bekommen und kommende Saison grundsätzlich angehen muss.
Vier Spiele vor Saisonende läuft dem VfB langsam die Zeit davon, will er sich noch über die Liga für den Europapokal qualifizieren. Und auch im Hinblick auf die Abkürzung über den Titelgewinn im DFB-Pokal wirft das 4:4 bei Union Berlin Fragen auf.