Der VfB ging mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause und kam mit einem noch besseren Gefühl wieder raus. Nach dem 3:0 in Wolfsburg scheint man mindestens mental für die nächsten Wochen gerüstet zu sein.
Rund um das letzte Spiel
Unsere Spielberichte
El Khannouss 1, Heidenheim 0
Trotz einer überschaubaren Leistung bleibt der VfB auch im dritten Liga-Heimspiel in Folge ohne Punktverlust und Gegentor. Dass die Mannschaft auf Platz 4 in die Länderspielpause geht hat sie neben einer größtenteils konzentrierten Abwehrleistung vor allem einem Neuzugang zu verdanken.
Souverän mit Schreckmoment
Mit einem 2:1 dank seiner beiden Neuzugänge startet der VfB in die Europapokalsaison und hat mit den spanischen Gästen lange wenig Mühe — bevor man sich wieder selber das Leben schwer macht.
Gegen den Trend
Am Freitagabend zeigte der VfB gegen St. Pauli die erhoffte Reaktion auf den mutlosen Auftritt in Freiburg und den holprigen Saisonstart. Der Heimsieg zeigte, was möglich ist, wenn sich die Mannschaft auf ihre Stärken besinnt und diese auch auf den Platz bringt.
Satt und bequem
Einmal mehr stellt der VfB nach einer Führung in Freiburg den Spielbetrieb ein und bekommt spät, aber verdient die Quittung gegen den Europa-League-Mitbewerber. Sich mit knappen Führungen zufrieden zu geben, scheint der Mannschaft mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen zu sein.
Der richtige Gegner zur richtigen Zeit
Gegen Mönchengladbach feiert der VfB einen knappen Sieg, der nach einer aufregenden Woche zumindest reicht, um die Gemüter etwas zu beruhigen — aber mehr auch nicht.
Mit zwei gelb-blauen Augen
Erst im Elfmeterschießen setzt sich der VfB in der ersten Pokalrunde in Braunschweig durch. Vorangegangen war ein wildes Spiel, in dem die Brustringträger nicht nur zwei Mal die Führung, sondern zeitweise auch die Kontrolle verloren und das die Frage aufwarf, was man aus dem harmlosen Union-Spiel eigentlich gelernt hat.
Taten statt Worte
Nach dem Supercup verliert der VfB auch den Ligaauftakt gegen ein typisches Union Berlin mit 1:2. Die Ergebnisse mögen aktuell noch zweitrangig sein. Es sind vor allem die Auftritte, die (noch) nicht zu den proklamierten Saisonzielen passen.
Unvollendet
Anders als im Vorjahr, als die DFL dem Doublesieger jeden Wunsch von den Lippen ablas, waren die Rahmenbedingungen für den zweiten Supercup-Gewinn nach 1992 für den VfB diesmal gar nicht mal so schlecht. Dass es nicht gelang, dem großen Titel einen kleinen folgen zu lassen, hat nicht nur mit der Qualität des Gegners zu tun.
Der Traum wurd’ wahr
Der VfB gewinnt nach 28 Jahren wieder den DFB-Pokal. Fast vergessen ist der enttäuschende Frühling, denn als es drauf ankommt, liefert die Mannschaft ab. Und beschert ihren Fans den ersten Titel seit langer Zeit — oder gar ihres Lebens.