Etwas später als ihr es gewohnt seid, kommt diese Saison der Rückblick auf die Rückrunde der vom VfB verliehenen Spieler.
Vereinspolitik, sportliche Entwicklung — alles was über den Spieltag hinausgeht
Etwas später als ihr es gewohnt seid, kommt diese Saison der Rückblick auf die Rückrunde der vom VfB verliehenen Spieler.
Mit dem angekündigten und ab 1. Juli beim Stadionnamen schon umgesetzten Einstieg vom Porsche beim VfB ist den Verantwortlichen etwas gelungen, was vor ein paar Jahren noch undenkbar war. Sollte alles so kommen wie angekündigt, würde das wirtschaftlich eher mittel- bis langfristig wirken. Vielleicht besser so.
Erneut hat der VfB bei der letzten Gelegenheit — diesmal wirklich bei der allerletzten — einen sportlich und finanziell desaströsen Abstieg abgewendet, erneut zieht man sich zur Saisonanalyse zurück. Aber woran liegt es denn, dasss Mannschaft und Verein seit zwei Jahren auf der Stelle treten und die Stimmung dabei immer schlechter wird? Eine Bestandsaufnahme.
In der Frage, warum der VfB derzeit auf dem letzten Platz der Bundesligatabelle steht, wird die Verantwortung in der Mercedesstraße aktuell hin und her, vor allem aber seitens der sportlichen Leitung von sich weggeschoben. Dem VfB fehlt es weiterhin an tragfähigen Strukturen. Vor allem auf einer Position.
“Die einzige Konstante sind wir Fans” stand vor einer Weile in der Cannstatter Kurve geschrieben und aktuell trifft das Mal wieder zu. Beim VfB hat sich in den letzten Wochen vieles geändert.
Wieder ein VfB-Jahr vorbei. Keine Sorge, statt eines Last-Minute-Jahresrückblicks lest Ihr hier: Ein Danke.
Auch in diesem Winter blicken wir auf die Hinrunde der verliehenen VfB-Spieler — wegen der früheren Pause etwas früher als sonst. Neun Spieler streiften für dieses Saison ein fremdes Trikot über — so viele wie lange nicht mehr, vielleicht noch nie. Sie hatten aber auch so wenig Spielzeit wie wenige ihrer Vorgänger. Mit Experten und Fans ihrer Leihvereine haben wir über die Gründe gesprochen.
Etwas mehr als eine Woche ist vergangen seit dem letzten Artikel auf dieser Seite, seit Sven Mislintat nach über drei Jahren den VfB verlassen hat. In diesen sieben Tagen verpflichtete der Verein mit Fabian Wohlgemuth einen neuen Sportdirektor und knapp danach einen neuen Trainer: Bruno Labbadia. Der Versuch einer einigermaßen sachlichen Einordnung der beiden Personalien und der aktuellen Situation.
Was viele seit Monaten befürchten, ist nun eingetreten: Der VfB und Sven Mislintat gehen getrennte Wege, weil man sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnte. Die Nebengeräusche sind alarmierend, aber auch ohne diese steht der VfB mal wieder vor einem Neuanfang. Werden wir jetzt wieder zu einem stinknormalen Verein?
Nach der Rückkehr Sven Mislintats von der Marketing-Reise in die USA am gestrigen Montag beginnen jetzt wohl die finalen Verhandlungen über seinen Vertrag und damit wohl auch über die Zukunft von Interimstrainer Michael Wimmer. Nach Ansicht mancher sind die Verhandlungen sogar schon abgeschlossen, mit eindeutigem Ergebnis. Was auch passiert: Der VfB hat sich mal wieder in eine missliche Lage manövriert.