Vier Punkte aus fünf Spielen und jetzt geht es nach München. Wird aus dem mittelmäßigen Saisonstart ein schlechter?
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Vier Punkte aus fünf Spielen und jetzt geht es nach München. Wird aus dem mittelmäßigen Saisonstart ein schlechter?
Auch gegen den Aufsteiger aus Gelsenkirchen misslingt dem VfB der Versuch, endlich den ersten Saisonsieg einzufahren. Erneut steht sich die Mannschaft dabei selber im Wege, auch weil die Leistung zum ersten Mal in dieser Saison schlicht nicht für einen Sieg reichte.
In Köln betreibt der VfB einen großen mentalen und spielerischen Aufwand, bringt sich aber durch die Chancenverwertung und einen Platzverweis erneut um die volle Punkteausbeute.
Der VfB ist gegen Freiburg nicht wirklich schlechter, aber auch nicht gut genug, um einen erneut frühen Rückstand auszugleichen.
Spät, sehr spät verspielt der VfB in Bremen zwei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten, den er eine Halbzeit lang komplett im Griff hat. Ein bekanntes Gefühl.
Der VfB startet mit einem verdienten 1:1 gegen Leipzig in die Saison. Nicht ganz so furios wie vor einem Jahr, aber dennoch vielversprechend.
Letztlich geht es ja nur ums Weiterkommen, aber beim Auswärtssieg in der ersten Pokalrunde un Dresden knüpfte der VfB in vielen Aspekten ans Saisonfinale gegen Köln an.
Der VfB hat das Wunder und den direkten Klassenerhalt geschafft. Aber wer schreibt bitte so ein Drehbuch?
…ist kein Realist. Dieser Spruch zierte vor ziemlich genau 15 Jahren zum Heimspiel gegen Mainz am 32. Spieltag die Cannstatter Kurve. Zwei Wochen später hatte der VfB einen Punkt Rückstand auf Schalke in eine Meisterschaft mit zwei Punkten Vorsprung gewandelt. Mit dem 2:2 in München haben sich die Brustringträger erneut für ein mögliches Wunder in Stellung gebracht.
Gegen eine Wolfsburger Mannschaft auf Autopilot lässt der VfB zu lange eine Reaktion auf das Berlin-Spiel vermissen und holt gerade so noch einen Punkt.