Rund um das Spiel in der Europa League gegen Porto

Erst Cel­tic, jetzt Por­to. Die Euro­pa League ver­wöhnt uns mit klang­vol­len Namen und ein­zig­ar­ti­gen Aus­wärts­fahr­ten.

Sport­lich erwar­tet uns die­ses Mal eine Mann­schaft, die ihrem Ruf auch gerecht wird. Mit dem Fute­bol Clu­be do Por­to kommt ein Geg­ner bei dem es sowohl in der Liga als auch in der Euro­pa League läuft. Zuhau­se in der hei­mi­schen Pri­mei­ra Divi­si­on ste­hen sie auf Platz 1 und in der Euro­pa League been­de­ten sie die Liga­pha­se auf Platz 5, wes­we­gen sie nicht in die Zwi­schen­run­de muss­ten, son­dern sich bei einer guten Fla­sche Port­wein und einem Fran­ces­in­ha unse­re Duel­le gegen Cel­tic anschau­en konn­ten .

Der FC Por­to ist die Num­mer Zwei Por­tu­gals. Sowohl in Sachen Meis­ter­schaft als auch in der ewi­gen Tabel­le ste­hen die „Dra­chen“ hin­ter Rekord­meis­ter Ben­fi­ca Lis­sa­bon. All­ge­mein ist die por­tu­gie­si­sche Liga sehr „zen­tra­li­siert“. Ins­ge­samt gab es nur 5 ver­schie­de­ne Meis­ter. Die meis­ten Meis­ter­schaf­ten tei­len sich die drei gro­ßen Ver­ei­ne Sport­ing (21), FC Por­to (29) und Ben­fi­ca (38). Nur Bel­e­nen­ses Lis­sa­bon und der vor der Auf­lö­sung ste­hen­de Boavis­ta FC konn­ten jeweils ein­mal dazwi­schen grät­schen. Die­se Sai­son wer­den es auch die gro­ßen Drei unter sich aus­ma­chen. Por­to steht auf Platz 1, vier Punk­te dahin­ter lau­ert Sport­ing wäh­rend das noch unge­schla­ge­ne (!) Ben­fi­ca mit sie­ben Punk­ten Abstand auf Por­to schon ein klei­nes Wun­der braucht um den Titel zu holen. Der Abstand auf Platz 4? 13 Punk­te. Die Top 3 Por­tu­gals haben zusam­men­ge­rech­net nur zwei Spie­le in der Liga ver­lo­ren. Nur drei Spie­le ins­ge­samt ver­lo­ren hat unser Euro­pa­po­kal Geg­ner Por­to.

Ein­mal in der Euro­pa League gegen Not­ting­ham For­rest, im por­tu­gie­si­schen Pokal gegen Sport­ing und in der Liga gegen den Abstiegs­kan­di­da­ten Casa Pia (Fuß­ball, oder?). Zwei die­ser drei Nie­der­la­gen pas­sier­ten dem por­tu­gie­si­schen Tabel­len­füh­rer in den letz­ten vier Wochen, was zuge­ge­be­ner­ma­ßen ein klei­ner Hoff­nungs­schim­mer für uns ist. Denn – auch wenn eini­ge VfB Fans unter euch recht opti­mis­tisch sind – ich den­ke nicht, dass wir Por­to schla­gen kön­nen. Zu hoch ist deren indi­vi­du­el­le Klas­se, zu erfah­ren ist ihr Team und zu sta­bil ste­hen sie hin­ten. Sie spiel­ten die­se Sai­son 14 Mal (!) zu null.

Personalsituation

Bis auf Vagno­man sind alle Stamm­kräf­te dabei.

Mögliche Aufstellung

meineaufstellung.de

Ich erwar­te kei­ne Expe­ri­men­te. Viel­leicht spie­len wir wie­der mit Drei­er­ket­te und Füh­rich und Lewe­ling als Wing­backs, aber mit dem guten alten 4–2‑3–1 kann Hoe­neß nichts falsch machen.

Statistik

Der VfB trifft das ers­te Mal auf die Dra­chen aus Por­to. Es wird das sechs­te und sieb­te Duell gegen einen por­tu­gie­si­schen Ver­tre­ter sein. Die Schwa­ben setz­ten sich 73/74 im Vier­tel­fi­na­le gegen Vito­ria Setu­bal FC (2:2; 1:0) durch, ehe sie im Halb­fi­na­le an Feye­noord Rot­ter­dam schei­ter­ten. 04/05 kam in der Grup­pen­pha­se Ben­fi­ca Lis­sa­bon zu Besuch, die mit einem 3:0 wie­der zurück an den Atlan­tik geschickt wur­den. Doch die Rache kam sie­ben Jah­re spä­ter, als man auf Ben­fi­ca in der zwei­ten Run­de der Euro­pa League traf und schei­ter­te (0:2; 1:2).

Der FC Por­to als Stamm­gast in Euro­pa traf wesent­lich häu­fi­ger auf deut­sche Mann­schaf­ten. Ins­ge­samt traf man inter­na­tio­nal 42 Mal auf einen deut­schen Ver­tre­ter, wobei man jeweils 17 Mal gewann und ver­lor. Die meis­ten Sie­ge konn­ten sie gegen den Ham­bur­ger SV holen. Sie gewan­nen 4 der 6 Duel­le gegen die Han­sea­ten und gin­gen zwei Mal leer aus. Das letz­te Duell gegen einen Bun­des­li­ga-Mann­schaft ist gar nicht mal so lan­ge her. Im Okto­ber 2024 spiel­ten sie in der Euro­pa League Grup­pen­pha­se zuhau­se gegen die TSG Hof­fen­heim und sieg­ten 2:0.

Fazit

Es gibt zu dem Zeit­punkt des Wett­be­werbs kei­ne Lauf­kund­schaft mehr. Dem­entspre­chend ist mein Respekt vor dem FC Por­to groß. Sie sind ein erfolg­rei­ches Team, wel­ches auf defen­si­ve Kom­pakt­heit setzt und einen guten Mix aus Erfah­rung und Jugend besitzt. Das wer­den zwei sehr schwe­re Duel­le für unse­re Jungs aus Cannstatt. Auch wenn wir gewin­nen müs­sen, um eine rea­le Chan­ce aufs Wei­ter­kom­men zu haben, wäre ich auch mit einem Unent­schie­den zufrie­den.

Titel­bild: © Jose Manu­el Alva­rez Rey/Getty Images

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