Verein für Betrug

Die Fans soll­ten Grund haben, nicht nur auf, son­dern auch neben dem Platz auf den VfB stolz zu sein, erklär­te Alex­an­der Wehr­le in der jüngs­ten Fol­ge der Sai­son­do­ku. Das mag für wohl­tä­ti­ge Akti­on wie die Ves­per­kir­che gel­ten — für vie­les ande­re muss man sich als Fan und Mit­glied schä­men.

Ist der Ruf erst rui­niert, lebt sich’s gänz­lich unge­niert. So oder ähn­lich wird man wohl gedacht haben, als man die eige­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­tei­lung das State­ment ver­öf­fent­li­chen ließ, wel­ches die Mit­glie­der und Fans des VfB am spä­ten Diens­tag­nach­mit­tag erreich­te:

“Mit den Auf­sichts­rats­mit­glie­dern unse­rer Part­ner Mer­ce­des-Benz und Por­sche bin ich der Mei­nung, dass in Zukunft die Ide­al­be­set­zung des Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den ein Prä­si­di­ums­mit­glied des Ver­eins sein soll­te, das von den Mit­glie­dern direkt gewählt wur­de und über die not­wen­di­gen fach­li­chen und per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen ver­fügt.“

So Tan­ja Gön­ner, die neue Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de der VfB AG. “Die not­wen­di­gen fach­li­chen und per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen”. Das sitzt und hat bemer­kens­wert wenig Stil. Egal wie man zu Claus Vogt und sei­nem Wir­ken als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der und Ver­eins­prä­si­dent steht: Dass man ihm qua­si im Nachtritt die fach­li­chen und per­sön­li­chen Vor­aus­set­zun­gen abspricht und sich nicht mal, wie in sol­chen Situa­tio­nen üblich, zu einem heuch­le­ri­schen Dank für die geleis­te­te Arbeit abrin­gen kann, spricht Bän­de. Über die Zustän­de inner­halb des Gre­mi­ums, an denen Vogt ange­sichts der Mas­se der sich wie­der­ho­len­den Vor­wür­fe sicher nicht unschul­dig ist, auch wenn ich es von außen nicht beur­tei­len kann. Aber auch über die Macht­ver­hält­nis­se an der Mer­ce­des­stra­ße. Denn da skiz­ziert eine Auf­sichts­rä­tin ohne jeg­li­che direk­te (habe ich nach­träg­lich prä­zi­siert, um zu ver­deut­li­chen, was ich mei­ne) ver­eins­de­mo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­ti­on, die den VfB e.V. nur auf dem Papier ver­tritt, gemein­sam mit zwei Inves­to­ren — was ist eigent­lich mit Jako? — wie der Mehr­heits­eig­ner der AG in Zukunft den Auf­sichts­rats­vor­sitz beset­zen soll.

Entlarvende Dreistigkeit

Über­haupt ist das gan­ze State­ment an Dreis­tig­keit nicht zu über­bie­ten. Gön­ner sol­le die Vor­stands­ar­beit “pro­fes­sio­nell beglei­ten, kon­trol­lie­ren und för­dern”, als ob das in der Ver­gan­gen­heit allein an einer von neun Per­so­nen geschei­tert sei. Ent­lar­vend auch der zwei­te Absatz, in dem gleich mal klar­ge­macht wird, wem die Mit­glie­der das alles zu ver­dan­ken haben: “Als Ergän­zung des Haupt­an­teil­eig­ners, des VfB Stutt­gart 1893 e.V., hat das Welt­mar­ken­bünd­nis […] die finan­zi­el­len Vor­aus­set­zun­gen dafür geschaf­fen, um den VfB zukunfts­si­cher auf­zu­stel­len und wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.” Mit ande­ren Wor­ten: Wir bezah­len den Laden hier, also gebt Ruhe! Dass Gön­ner “als vom VfB e.V. 2022 in den Auf­sichts­rat ent­sand­tes Mit­glied zudem in der Posi­ti­on [ist] , die Inter­es­sen der Ver­eins­mit­glie­der füh­rungs­stark zu ver­tre­ten”, ist nicht weni­ger als ein Affront gegen­über den Mit­glie­dern. Tan­ja Gön­ner hat sich kei­ner Wahl gestellt und ohne in der baden-würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­po­li­tik als Exil-Fan zu tief drin zu sein bin ich mir auch nicht sicher, ob sie die­se gewon­nen hät­te.

Gön­ner lässt mit dem oben her­vor­ge­ho­be­nen Zitat durch­bli­cken, dass sie sich nur als Inte­rims­lö­sung sieht, damit in Zukunft wie­der ein direkt gewähl­tes Prä­si­di­ums­mit­glied die­sen Pos­ten über­neh­men kann. Was im Umkehr­schluss bedeu­tet, dass man sich im Auf­sichts­rat des Tabu­bruchs durch­aus bewusst ist, den man da began­gen hat und dass Tan­ja Gön­ner eben doch kei­ne ange­mes­se­ne Reprä­sen­tan­tin des ein­ge­tra­ge­nen Ver­eins ist. Gleich­zei­tig wird mit die­sem State­ment klar: Es ist ihnen herz­lich egal und sie machen noch ein­mal über­deut­lich, wer beim VfB mitt­ler­wei­le das Sagen hat. Por­sche, Mer­ce­des und jene Auf­sichts­rats­mit­glie­der, die mit deren Auf­tre­ten kein Pro­blem haben. Ich wür­de ja ger­ne so tun als wäre das der Damm­bruch bei 50+1, den wir seit der Aus­glie­de­rung 2017 befürch­tet haben. Es ist aber in Wirk­lich­keit nur das bis­lang letz­te Kapi­tel einer Geschich­te von Miss­ach­tung von und Betrug an den Mit­glie­dern. Von der Dro­hung von e.V.-Aufsichtsrat Mar­tin Schä­fer, Abwahl­an­trä­ge gegen ihn sowie die Her­ren Porth und Jen­ner sowie eine Ableh­nung Wolf­gang Diet­richs wür­den den Ver­ein in Schutt und Asche legen über fast die gesam­te Amts­zeit Wolf­gang Diet­richs bis hin zur Instal­la­ti­on eines Vor­stands­vor­sit­zen­den vor der Neu­wahl eines Prä­si­den­ten, dem Ver­such, die­se bei­den Pos­ten zusam­men­zu­le­gen oder der dro­hen­den Nicht-Zulas­sung eines amtie­ren­den Prä­si­den­ten für eine Wie­der­wahl.

Transparenz und der nächste Neuanfang

Bemer­kens­wert ist immer­hin, dass man es jetzt geschafft hat, ein Ver­spre­chen zu bre­chen, das jemand gege­ben hat, der sonst nicht viel für die Ein­hal­tung von Zusa­gen oder gar Mit­glie­der­rech­te übrig hat­te. Aber das war ja von Anfang an der Kniff. Davon gespro­chen haben immer die ande­ren, wie bei­spiels­wei­se Bernd Gai­ser bei einem Dun­kel­ro­ten Tisch im Herbst 2019:

Wie prak­tisch, dass der nicht mehr im Amt ist. Mein Ver­trau­en in die han­deln­den Per­so­nen ober­halb der unmit­tel­ba­ren sport­li­chen Ebe­ne ist ja schon lan­ge ver­lo­ren gegan­gen, weil man in die­sem von Intri­gen und Beein­flus­sungs­ver­su­chen durch­zo­ge­nen Klep­per­les­ver­ein nicht mehr sicher sein kann, wer sich die­ses noch ver­dient hat. Laut Car­los Ubi­na, der wie üblich sein Ohr ganz dicht an der Tür zum Sit­zungs­zim­mer des Auf­sichts­rat hat­te, hät­ten ledig­lich Rai­ner Adri­on und Bea­te Beck-Dehar­de gegen eine Abwahl des Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den votiert. Das mag stim­men, muss es ange­sichts der bis­he­ri­gen Bericht­erstat­tung aus Möh­rin­gen aber nicht unbe­dingt. Ich erwar­te eigent­lich von allen dem e.V‑Präsidium ange­hö­ren­den und vom Ver­ein ent­sand­ten Auf­sichts­rä­ten eine Aus­sa­ge, wie sie in die­ser Sache abge­stimmt haben und war­um. Solan­ge ich mei­ne Infor­ma­ti­on dazu wei­ter­hin aus der Pres­se bezie­hen muss und man die Mit­glie­der im Dun­keln an der Nase her­um­führt, kann die Kon­se­quenz eigent­lich nur ein per­so­nel­ler Neu­an­fang sein. Mal wie­der.

Soll­te hier kei­ne Trans­pa­renz her­ge­stellt wer­den, muss das gesam­te Prä­si­di­um des ein­ge­tra­ge­nen Ver­eins zurück­tre­ten. Klar ist: Wer eine Absichts­er­klä­rung unter­schrie­ben hat, den e.V.-Präsidenten als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den abzu­wäh­len, kann mei­ner Mei­nung (!) nach nicht mehr für sich rekla­mie­ren, die Mit­glie­der und deren Inter­es­sen zu ver­tre­ten. Natür­lich wol­len nicht alle 90.000 Mit­glie­der Claus Vogt als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den oder gar als Prä­si­den­ten haben. Aber wenn wir die Mit­glie­der­ver­samm­lung als höchs­tes Gre­mi­um des Ver­eins trotz ihrer gerin­gen Teil­neh­mer­zahl ernst neh­men wol­len, dann hat die­se einen Prä­si­den­ten gewählt in dem Ver­trau­en, er wür­de anschlie­ßend auch vom Auf­sichts­rat der AG zu des­sen Vor­sit­zen­den gewählt. Schließ­lich war das bis­her der Fall und nie­mand hat­te ange­kün­digt, die­se Funk­tio­nen in Zukunft tren­nen zu wol­len. Wer am gest­ri­gen Diens­tag für eine Abwahl des Ver­eins­prä­si­den­ten gestimmt hat, für den gilt das erst recht. Eben­so, wer die Mit­glie­der über ein Drei­vier­tel­jahr über die Neben­be­din­gun­gen des groß gefei­er­ten Por­sche-Ein­stiegs im Dun­keln gelas­sen hat und sich allem Anschein nach nicht an getrof­fe­ne Abspra­chen gehal­ten hat. Und nein, die Mit­glie­der, die erst 2021 ein Votum zum Prä­si­den­ten und damit in ihrem Glau­ben zum Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den abge­ge­ben haben, erneut zu befra­gen, ist kein Aus­weg aus die­ser Situa­ti­on. Was wären denn die Alter­na­ti­ven? Vogt oder die zwei­te Tran­che von Por­sche? Das kann nicht Euer ver­damm­ter Ernst sein. Also die Her­ren Vogt, Adri­on und Rieth­mül­ler: Wenn ich nicht bald weiß was Sache ist und sonst nichts pas­siert war­te ich eigent­lich nur auf die Ein­la­dung zur Mit­glie­der­ver­samm­lung und die Ein­rei­chungs­frist für Abwahl­an­trä­ge.

Verantwortung gegenüber den Mitgliedern

Ein­her­ge­hen mit einer Neu­wahl des Ver­eins­prä­si­di­ums muss in der Fol­ge eine Neu­be­set­zung der dem e.V. zuste­hen­den Auf­sichts­rats­plät­ze. Wenn Frau Gön­ner — und schein­bar auch der Rest des Auf­sichts­rats — der Mei­nung ist, jemand der in der Haupt­ver­samm­lung der AG zum Auf­sichts­rat bestimmt wur­de, kön­ne die Mit­glie­der eben­so ver­tre­ten wie ein von Mit­glie­dern gewähl­tes Prä­si­di­ums­mit­glied, dann haben die­se Per­so­nen in ihrer Rol­le als Ver­eins­ver­tre­ter offen­sicht­lich ver­sagt: Neben Gön­ner also auch Alex­an­der Klä­ger, Tobi­as Rös­chl — der ver­mut­lich ange­sichts der gerin­gen Betei­li­gung Jakos offi­zi­ell vom e.V. ent­sandt ist — und even­tu­ell auch Bea­te Beck-Dehar­de. Was Lutz Mesch­ke, Albrecht Rei­mold, Franz Rei­ner und Peter Schy­mon machen, dar­auf haben wir nun mal kei­nen Ein­fluss. Aber sie sind ja eigent­lich in der Min­der­heit, sowohl mit ihren Antei­len als auch mit ihren Stim­men im Auf­sichts­rat. Ziel muss es sein, alle vom e.V. ent­sand­ten Auf­sichts­rats­mit­glie­der von den Mit­glie­dern wäh­len zu las­sen. Damit ist, dem Akti­en­recht sei Dank, zwar kein direk­tes Man­dat ver­bun­den, aber anders als Gön­ner, Klä­ger, Beck-Dehar­de oder Rös­chl müss­ten sie sich dann bei einer Mit­glie­der­ver­samm­lung vor den Mit­glie­dern ver­ant­wor­ten. Und viel­leicht ist es auch wirk­lich mal an der Zeit, wie in ande­ren Ver­ei­nen eine Fan-Abtei­lung ins Leben zu rufen, die Mit­glie­dern einen direk­te­ren Ein­fluss auf den Auf­sichts­rat bie­tet als Ver­eins­ver­tre­ter, die sich von Inves­to­ren bereit­wil­lig die Pis­to­le auf die Brust set­zen las­sen.

An der Stel­le muss ich aller­dings auch beim AG-Vor­stand mal wie­der kri­tisch nach­fra­gen, was sie sich dabei gedacht haben. Denn die Ver­hand­lun­gen mit Por­sche wird ja nicht zuletzt auch ein Vor­stands­vor­sit­zen­der Alex­an­der Wehr­le geführt haben, womög­lich auch ein Mar­ke­ting­vor­stand Rou­ven Kas­per oder ein Finanz­vor­stand Dr. Tho­mas Ignat­zi. Wuss­te man wäh­rend der Ver­hand­lun­gen von den For­de­run­gen Por­sches, die dem Kon­zern offen­sicht­lich für einen Ein­stieg so wich­tig waren, dass man sich die Erfül­lung schrift­lich zusi­chern ließ? Und wenn nicht: Mit was für Leu­ten hat man sich da an einen Tisch gesetzt, die ent­we­der direkt mit sol­chen For­de­run­gen ankom­men oder, wie mit­un­ter kol­por­tiert, sol­che kurz­fris­tig und somit unter gro­ßem Zeit­druck für alle Betei­lig­ten stel­len? Ist uns nach Wett­bü­ros als Haupt­spon­sor, Sam­mel­kar­ten-Abzo­cke, “Tri­kots als Kunst­ob­jekt” und dem Ja zum unaus­ge­go­re­nen DFL-Betei­li­gungs­kon­zept wirk­lich mitt­ler­wei­le alles egal?

Wo hört es auf?

Es scheint so und man wünscht sich fast, man könn­te allein den sport­li­chen Erfolg genie­ßen und sich den gan­zen Rest ein­fach spa­ren. Das ist aber natür­lich genau das Kal­kül: Lasst uns mal machen, es läuft doch. Aber wie soll ich als Mit­glied jeman­dem ver­trau­en, der sich kei­ner Wahl und kei­ner Ent­las­tung stel­len muss? Und wenn es damit anfängt, wo hört es auf? Wenn man ja sei­tens des VfB wenigs­tens so ehr­lich wäre und offen sagen wür­de, dass man Mit­glie­der nur als not­wen­di­ges Übel betrach­tet. Es wird natür­lich auch jetzt die­je­ni­gen geben, die ver­su­chen wer­den, die­se Dis­kus­si­on auf die Per­son Claus Vogts zu redu­zie­ren und damit die Trag­wei­te der Ent­schei­dung am Diens­tag klein­zu­re­den. Als wäre es ein ganz natür­li­cher und logi­scher Vor­gang beim VfB, dass der Min­der­heits­eig­ner der AG dem Mehr­heits­eig­ner dik­tie­ren kann, wie die­ser den Vor­sitz des Auf­sichts­rats besetzt. Oder die­je­ni­gen, die ver­su­chen wer­den, die jetzt ent­brann­te Dis­kus­sio­nen mit dem sport­li­chen Erfolg im Sai­son­end­spurt zu ver­knüp­fen. Bekann­ter­ma­ßen haben uns ja auch die “Diet­rich raus”-Rufe vor und nach den Spie­len im Früh­jahr 2019 den Klas­sen­er­halt gekos­tet — von Stem­peln auf Gesich­tern ganz zu schwei­gen. Davon soll­te man sich nicht irri­tie­ren las­sen. Anders als bei den wir­ren Abwahl­an­trä­gen aus dem ver­gan­ge­nen Jahr wird die VfB AG auch in Zukunft sport­lich und finan­zi­ell hand­lungs­fä­hig sein — aber wenn schon mit dem “dre­cki­gen” Geld von Por­sche, dann immer­hin nicht mit die­sem Per­so­nal.

Zum Wei­ter­le­sen: Ron beschreibt auf Nach­spiel­zeit den ver­eins­po­li­ti­schen Stutt­gart down­fall, und geht dabei mit vie­len Gedan­ken in eine ähn­li­che Rich­tung, auch wenn ich bei der Bewer­tung von Claus Vogt nicht unein­ge­schränkt mit­ge­he. Ben­ni Hof­mann fragt im Kicker zurecht: Mit­glie­der? Wel­che Mit­glie­der?. Chris­toph gibt bei Stuttgart.international zu beden­ken: “Die Hoff­nung, dass ein neu gewähl­tes Prä­si­di­um die Din­ge wie­der gera­de­rückt, wirkt ziem­lich naiv.” Auf dem Brust­ring­blog pro­phe­zeit Gast-Autor Mari­us: “Die nächs­te Mit­glie­der­ver­samm­lung wird ein hei­ßer Tanz”. Mar­tin stellt auf gedankenvoll.de fest: “Der e.V. ist auch nicht am 12. März 2024 gestor­ben, nein, das ist er bereits im Som­mer 2017 – dort wur­den die Inves­to­ren­geis­ter geru­fen. Das Resul­tat haben wir jetzt auf dem Tisch.”

Titel­bild: © Alex­an­der Hassenstein/Getty Images

12 Gedanken zu „Verein für Betrug“

  1. Ich hal­te nichts von Gönner.Sie ist mei­nes­wis­sens eine CDU lerin und kei­ne Fussballexpertin.Zu Claus Vogt sage ich nichts, ich bin es gewohnt das beim VfB man sich wich­tig macht.Geld ist jetzt da und die sport­li­che Füh­rung passt!

    Super VfB!Als Fan ist mir Egal wer sei­ne Häb­chen isst in der Loge!Hauptsache wir gewinnen,werden Meis­ter und Cham­pi­ons League-Sie­ger!

    P.S.Mein Vater grün­de­te den VfB-Freun­des­kreis vor Herrn Hunt,der nur dan­kend über­nahm!

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  2. Ich kann mich dem Auf­schrei von eini­gen nicht anschlies­sen .…

    Vogt gehört nicht nur Als AR Vor­sit­zen­der weg son­dern auch als Prä­si­dent

    Bizer ‚Schös­ser ‚Hitz sind nur eini­ge die er demon­tiert und abge­sägt hat ‚und nun ging es ihm so soll­te mich das beun­rui­hi­gen eher nicht den wenn man genau­er hin­sieht ist und bleibt er ein macht­bes­se­se­ner Popanz ‚der an sei­nem Stuhl klebt,und dem VfB mehr scha­det als das er ihm nutzt zumin­dest in der Aussendarstellung,was die Ver­trau­ens­vol­le Zussam­men­ar­beit im Ar betrifft!

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    • Hal­lo Pierre.

      Ich wür­de das ger­ne unab­hän­gig von der Per­son betrach­ten, an der ich ja auch sel­ber Kri­tik übe. Müs­sen wir zukünf­tig die Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten auch zum TÜV nach Zuffen­hau­sen schi­cken oder dür­fen wir als Mit­glie­der noch sel­ber dar­über ent­schei­den? Belässt es Por­sche mit der Ein­fluss­nah­me in die­sem Fall? Allen war bewusst, dass Prä­si­den­ten bis­her in dem Ver­trau­en gewählt wur­den, dass sie auch Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de wer­den, es hat nie jemand ange­kün­digt, die­se Ämter zu ent­kop­peln. Fin­de ich schwie­rig.

      Vie­le Grü­ße, Lenn­art

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  3. Es ist doch ganz ein­fach. Jedes Mit­glied über­weist VfB 555 €. Dann haben wir Por­sche ersetzt. Und natür­lich gibt’s für ein hal­bes Kilo kein Mit­spra­che­recht son­dern nur Anfein­dun­gen der selbst­ge­rech­ten Ver­eins­ver­tre­ter. Alle dabei?😂

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  4. Der VfB ist und bleibt ein kor­rup­ter Sau­hau­fen.
    Leu­te die dem Ver­ein am Her­zen lie­gen und über das Fuß­bal­le­ri­sche Wis­sen ver­fü­gen wer­den aus­ge­grenzt und nicht in Betracht gezo­gen was wich­ti­ge Pos­ten angeht. Lächer­lich was da seit Jahr­zehn­ten abgeht.

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  5. inter­es­san­ter Gedan­ke: Einer­seits will man Deut­scher Meis­ter wer­den oder Pokal­sie­ger oder/und in Euro­pa was rei­ßen. Oder zumin­dest inter­na­tio­nal spie­len oder frü­hest­mög­lich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben wol­len. Die Bun­des­li­ga soll­te mög­lichst die Nr. 2 (oder 5?) in Euro­pa werden/bleiben? Gui­ras­sy hal­ten, Undav ver­pflich­ten, Nübel vom FCB los­ei­sen, Hoe­neß noch mög­lichst lan­ge in Stutt­gart behal­ten… Und dann auf jeden schei­ßen, der ein biss­chen Geld ein­brin­gen wür­de. Wina­max Tri­kot­spon­so­ring, DFL-Inves­to­ren­deal, Por­sche-Deal,… Alles Mist? Dem gmei­na Schwo­ba-Seggl isch wohl nem­me zom hel­fa! Herr schmeiß’ Hirn ra! Mir wür­de da grad mal die Wut­re­de vom Hoe­neß-Uli zur Haupt­ver­samm­lung 2007 beim FCB ein­fal­len. Wo soll denn des Geld her­kom­men für eure Träu­me? CL für 7 Euro für den Steh­platz in der Süd­kur­ve? Oder doch lie­ber 40 Mio. vom Por­sche? Wohl­ge­merkt: Wir sind noch weit vom Katar-Deal des FCB ent­fernt… und auch der war nur ein deut­sches Pro­blem, äh, ein wokes Ampel­pro­blem um genau zu sein… Mal schau­en, wie lan­ge es dau­ert, bis der Scheiß in die VfB-Kabi­ne dringt und dann aufs sport­li­che Feld umschlägt. Dan­ke schon mal für Nichts.

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    • Hal­lo Vol­ker,

      Weiß nicht, was das mit Woke und der Ampel zu tun hat. Natür­lich braucht der VfB Spon­so­ren und wenn man nun mal aus­ge­glie­dert und das Daim­ler-Geld schon in den Wind geschos­sen hat, ist es nahe­lie­gend, dass man wei­te­re Antei­le ver­kauft. Aber Por­sche hält aktu­ell 5 Pro­zent, übt aber über sein Invest und die damit ver­bun­de­ne­ne For­de­rung einen Ein­fluss aus, der mei­ner Mei­nung nach nicht dem Sin­ne von 50+1 ent­spricht, näm­lich dass der Ver­ein in der aus­ge­glie­der­ten Kapi­tal­ge­sell­schaft das Sagen hat. Wer ent­schei­det, ob ein Ver­eins­prä­si­dent geeig­net ist: Die Mit­glie­der oder der Geld­ge­ber? Zum Spon­sor: Wenn man den Leu­ten wenigs­tens erklärt hät­te, war­um man einen aus einer so übel beleu­mun­de­ten Bran­che nimmt. Statt­des­sen hat man sich Tage vor­her noch aufs hohe Ross geschwun­gen, dass man nicht jedes Spon­so­ring anneh­men wür­de.

      Ich erwar­te übri­gens kei­ne Titel und kei­ne Cham­pi­ons League, zumal es durch­aus Ver­ei­ne gibt, die das teil­wei­se auch ohne sowas hin­krie­gen.

      Vie­le Grü­ße!

      Antworten
      • Lie­ber Lenn­art,
        übel beleu­mun­de­te Bran­che ist so eine Sache… mich stört’s nicht bzw. ich emp­fin­de die Bran­che ansich nicht so anstö­ßig. Aller­dings ver­dient sie auch kein Geld an mir. Ich fin­de aber gut, dass der Ver­ein das Geld ein­neh­men konn­te und so einen Spie­ler ggfs. hal­ten oder ver­pflich­ten konn­te, der jetzt gera­de den Unter­schied macht.
        5%-Anteil = alles­ent­schei­den­der Ein­fluß auf Auf­sichts­rat und Ver­eins­prä­si­dent? Sehe ich (bis­lang) nicht. Eher begrü­ße ich die Been­di­gung der Ämter­häu­fung Prä­si­dent und Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­dem bei Vogt. Wobei es gewiss nicht TG hät­te wer­den müs­sen… Und wenn der gan­ze AR von Anfang an gewusst hat, dass eine Neu­be­set­zung des ARV-Pos­tens Vor­aus­set­zung für die Inves­ti­ti­on von Por­sche sein wür­de, dann sehe ich hier auch kein Pro­blem. Zumin­dest nicht, solan­ge nicht plötz­lich alle Mit­glie­der des AR gegen seit­he­ri­ge Por­sche­ge­halts­emp­fän­ger aus­ge­tauscht wer­den…
        Wur­de schon über einen neu­en Prä­si­den­ten ent­schie­den? Ich wüss­te nicht.
        Last but not least, auch der nor­ma­le Fan soll­te mal zur Kennt­nis neh­men, dass sich nicht immer alles um ihn dre­hen kann, dass Zusa­gen von vor x Jah­ren nicht auch mal wie­der kas­siert wer­den, wenn sich dadurch die Chan­ce ergibt, 40 Mio, an Spon­so­ren­gel­dern bekom­men zu kön­nen. Und durch­aus auch mit dem Recht des AR dies ohne Rück­spra­che mit den Fans zu tun. Immer­hin hat die Ein­fluss­nah­me eines 5%-Anteilnehmers statt­ge­fun­den unter Ein­ver­ständ­nis eines viel­köp­fi­gen Gre­mi­ums, das per se nicht auf den Gehalts­zet­teln von Por­sche steht oder stand, kei­ne Ein­zel­ent­schei­dung eines all­mäch­ti­gen Club­prä­si­den­ten. Was mich zum letz­ten Punkt mei­ner Aus­füh­rung bringt. Woke­ness, Ampel und Anti-Katar-Stim­mung wäh­rend der WM, bis der Sport in den Hin­ter­grund getre­ten ist: Bit­te sei­en Sie Fan Ihrer Mann­schaft, sup­port­en Sie unse­ren VfB und den Sport an sich. Was hier gera­de wie­der nie­mand gebrau­chen kann, ist die Unru­he, die von außen an den Ver­ein her­an­ge­tra­gen wird. Wenn Sie mei­nen, dass die vom Ver­ein ent­sand­ten AR-Mit­glie­der (die Mehr­heit) sich erpres­sen, kau­fen, ein­lul­len las­sen hat, dann wäh­len Sie sie bei nächs­ter Gele­gen­heit ab. Ich fin­de, dass die das gut gemacht haben. Sie haben JA gesagt zu 40 Mio., sie haben NEIN gesagt, zumin­dest im AR, zu dem Kopf im AR, der wachs­weich den DFL-Inves­to­ren­deal über die Klin­ge hat sprin­gen las­sen. Das Por­sche­geld als dre­cki­ges Geld, wenn auch mit “”, zu bezeich­nen,… naja, geschenkt. Letzt­end­lich, solan­ge nicht der gesam­te AR aus Por­sche-Leu­ten besteht, die nur noch Por­sche-Leu­te zur Ver­eins­pos­ten­wah­len vor­schla­gen, wer­den wir tole­rie­ren kön­nen oder falls die­ses dann bei der JHV von den Mit­glie­dern nicht kas­siert wird, ertra­gen müs­sen…

        In die­sem Sin­ne, alles Gute für Sie und für unse­ren VfB,

        Ihr Volker’s1893er

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