Neu beim Brustring: Tayfun Korkut

Der Nach­fol­ger von Han­nes Wolf als VfB-Trai­ner heißt Tay­fun Korkut. Wir haben mit Fans und Exper­ten sei­ner ehe­ma­li­gen Ver­ei­ne gespro­chen, um uns ein Bild zu machen.

Als im Spät­som­mer 2016 Han­nes Wolf als neu­er Trai­ner des VfB Stutt­gart vor­ge­stellt wur­de, frag­ten wir: Wer ist Han­nes Wolf? Die­se Fra­ge müs­sen wir bei sei­nem Nach­fol­ger, Tay­fun Korkut, nicht stel­len, Denn jeder scheint ihn schon zu ken­nen und zu wis­sen, was für eine Art VfB-Trai­ner er sein wird: Ein Abstiegs­trai­ner. Wolf­gang Diet­rich, vor sei­ner Wahl im Herbst 2016 noch als “Spal­ter” beschimpft, hat es — betrach­tet man die Reak­tio­nen in den Sozia­len Net­zen — inner­halb von knapp ein­ein­halb Jah­ren geschafft, die VfB-Fan­sze­ne zusam­men zu schwei­ßen. In der Ableh­nung sei­ner Per­son sind sich vie­le einig. Wie ich schon mal län­ger aus­ge­führt habe, nicht zu unrecht. Ähn­lich geht es Micha­el Resch­ke, der seit Mona­ten von einer schlecht gelös­ten oder schlecht kom­mu­ni­zier­ten Auf­ga­be in die nächs­te stol­pert. Das fing an mit der Ver­pflich­tung von Andre­as Beck und Den­nis Aogo und zog sich über die “Vollidioten”-Affäre hin bis zum unpro­fes­sio­nel­len Umgang mit den Spie­lern der zwei­ten Mann­schaft und gip­fel­te am Sonn­tag in der rück­grat­lo­sen Ent­las­sung von Han­nes Wolf.

Vertrag mit Perspektive?

Dar­über wird noch zu reden sein, spä­tes­tens in der Som­mer­pau­se. Zunächst wol­len wir uns aber Tay­fun Korkut wid­men, dem sieb­ten (!) Trai­ner seit Janu­ar 2015, also seit genau drei Jah­ren. Dabei geht es aber direkt wie­der um Micha­el Resch­ke, der mit der Ver­pflich­tung von Korkut mut­maß­lich eine sei­ner letz­ten Patro­nen auf das Abstiegs­ge­spenst abfeu­ert. Wie mitt­ler­wei­le bekannt wur­de, lehn­te Mar­kus Wein­zierl ein Enga­ge­ment beim VfB nicht nur des­we­gen ab, weil er selbst in der Arbeits­lo­sig­keit von sei­nem ehe­ma­li­gen Arbeit­ge­ber noch fürst­lich ent­lohnt wird, son­dern auch, weil ihm das ange­bo­te­ne Ver­trags­kon­strukt — Ver­län­ge­rung des Ver­trags bis Som­mer 2019 nur bei Klas­sen­er­halt — nicht zusag­te. Korkut hat bei die­sem Ange­bot ein­ge­schla­gen, wohl auch, weil sich sei­ne Kar­rie­re an einem ande­ren Punkt befin­det als die Wein­zier­ls. Aber passt die­se Kon­struk­ti­on mit dem zusam­men, was Resch­ke nach der Ent­las­sung von Wolf ver­kün­de­te, um den Anschein zu wah­ren, dass man auch wei­ter­hin lang­fris­tig und nicht von einer Kata­stro­phe zur nächs­ten pla­ne?

Ihr ahnt es bereits: Die Ant­wort lau­tet nein. Man ist offen­sicht­lich nicht bereit, mit Tay­fun Korkut in die zwei­te Liga zu gehen. Zumin­dest will man sich dar­auf nicht fest­le­gen. Statt­des­sen wird, selbst wenn der Klas­sen­er­halt nur mit Ach und Krach gelingt, wei­ter­ge­wursch­telt, ganz egal wie die wei­te­re Rück­run­de ver­läuft. Aber wir sind es ja bereits gewöhnt, dass beim VfB selbst das gespro­che­ne Wort nichts gilt.

Aber auch das ist etwas, wor­auf Tay­fun Korkut nur bedingt Ein­fluss hat. Man kann ihm schließ­lich kei­nen Vor­wurf machen, ein für ihn inter­es­san­tes Ange­bot anzu­neh­men. Wor­auf er aber sehr wohl Ein­fluss hat­te, ist sei­ne Bilanz bei sei­nen bis­he­ri­gen Arbeit­ge­bern. Dar­auf wur­de lei­der bei der gest­ri­gen Pres­se­kon­fe­renz nur sehr wenig ein­ge­gan­gen, wäh­rend bei Twit­ter vor allem sein Punk­te­schnitt the­ma­ti­siert wur­de: 1,17 in 48 Spie­len in Han­no­ver, 1,06 in 18 Spie­len in Kai­ser­lau­tern, 1,0 in zwölf Spie­len in Lever­ku­sen.

Gemischte Stimmen aus Hannover

Zah­len, die sich rela­tiv schnell bei Transfermarkt.de fin­den las­sen und natür­lich eine gewis­se Aus­sa­ge­kraft besit­zen. Aber sie erzäh­len natür­lich wenig über die Arbeits­wei­se Kor­kuts und las­sen auch wenig Rück­schlüs­se dar­auf zu, wie er beim VfB arbei­ten wird. Wir haben uns des­halb mit Fans und Exper­ten sei­ner ehe­ma­li­gen Ver­ei­ne über ihn unter­hal­ten: Chris­toph (@CBorschel), der Han­no­ver 96-Hälf­te des Pod­casts Das magi­sche Zwei­eck, Flo­ri­an (@vun_allem_ebbes) FCK-Blog­ger und ‑Pod­cas­ter bei Der Bet­ze brennt und Bet­ze­ge­bab­bel sowie Dori­an (@Dorian1338), Lever­ku­sen-Exper­te bei der Rhei­ni­schen Post.

Auch Han­no­ver 96-Pod­cas­ter Tobi­as (@runnertobi) von Han­no­ver­liebt hat sich direkt nach der Bekannt­ga­be der Ver­pflich­tung zu Wort gemel­det:

Er erklärt sei­ne Ein­schät­zung auch im sich anschlie­ßen­den Gespräch:

Chris­toph hin­ge­gen ist da rela­tiv skep­tisch: “Man hat­te nie den Ein­druck, dass er mit gro­ßer Lei­den­schaft dabei ist und sich mit den Fans und dem Ver­ein iden­ti­fi­ziert – was in Han­no­ver immer ein wich­ti­ger Fak­tor ist. Gleich­zei­tig war der Ver­such, mit einer fuß­bal­le­risch limi­tier­ten Mann­schaft, die im Abstiegs­kampf steckt, spie­le­ri­sche Glanz­mo­men­te zu schaf­fen, von Anfang an zum Schei­tern ver­ur­teilt. Nicht nur in Han­no­ver, son­dern auch in Lau­tern und Lever­ku­sen hat­te man zuse­hends den Ein­druck, dass er die Mann­schaft mit sei­nen tak­ti­schen Ideen nicht erreicht, bzw. sei­ne Spiel­idee nicht an das vor­han­de­ne ‚Spie­ler­ma­te­ri­al’ anpas­sen kann oder will.” Zu Beginn habe man sich von Korkut, der damals nach kur­zen Enga­ge­ments als Nach­wuchs­trai­ner in Hof­fen­heim und beim VfB noch ein recht unbe­schrie­be­nes Blatt war, erhofft, dass man mit ihm einen Kon­zept­trai­ner ver­pflich­tet habe. Bei Pres­se­kon­fe­ren­zen habe er sehr auf­ge­räumt, kühl und struk­tu­riert gewirkt.

Unschönes Ende in Hannover und Kaiserslautern

Korkut schaff­te in der Rück­run­de 2013/14 mit Han­no­ver den Klas­sen­er­halt und erreich­te in der fol­gen­den Hin­run­de wie in der Halb­se­rie zuvor 24 Punk­te. im April 2015 wur­de er ent­las­sen, nach­dem die Mann­schaft seit Mit­te Dezem­ber kein Spiel mehr gewon­nen hat­te. Korkut habe ver­sucht, Din­ge fuß­bal­le­risch zu lösen und tak­tisch anspruchs­vol­len und varia­blen Fuß­ball zu spie­len, mit krea­ti­ven Ideen bei eige­nem Ball­be­sitz. Der Miss­erfolg zu Ende sei­ner Amts­zeit und die Ent­las­sung habe ver­schie­de­ne Grün­de, so Chris­toph. Die ange­spro­che­ne Ver­kopft­heit und Kühl­heit sei weder bei Spie­lern, noch bei Fans gut ange­kom­men. Außer­dem habe er Lieb­lings­spie­ler gehabt, die er leis­tungs­un­ab­hän­gig immer wie­der auf­ge­stellt habe — und die nach sei­ner Ent­las­sung kei­ne Rol­le mehr spiel­ten. Dass die Wahl von Micha­el Resch­ke auf Korkut fiel, kann Chris­toph nur schwer nach­voll­zie­hen. Weder bei Han­no­ver, noch bei ande­ren Ver­ei­nen habe er sei­ne Idee vom Fuß­ball durch­set­zen kön­nen. Auch habe er Spie­ler nicht bes­ser gemacht, was in Han­no­ver natür­lich schwer­wie­gen­der ist, als bei sei­nen kur­zen Sta­tio­nen danach.

In Kai­sers­lau­tern, sport­lich und wirt­schaft­lich seit Jah­ren ohne­hin ein Him­mel­fahrts­kom­man­do, wur­de er im Som­mer 2016 vor­ge­stellt, über ein Jahr nach sei­ner Ent­las­sung in Han­no­ver. So saß er auch beim 1:0‑Auswärtssieg des VfB in der Pfalz auf der Bank. Nach einer, wie wir wis­sen, durch­wach­se­nen Hin­run­de mit ledig­lich vier Sie­gen und einem Pokalaus in der ers­ten Run­de in Hal­le lös­te er im Dezem­ber sei­nen Ver­trag aus nicht näher genann­ten Grün­den auf. Ent­spre­chend nüch­tern fällt auch Flo­ri­ans Fazit aus: “Von Korkut ist nicht viel hän­gen­ge­blie­ben. Außer dass er mit einem Kader, der viel bes­ser besetzt war, als es dann der Tabel­len­platz und die Punkt­zahl aus­sag­te, das Sta­di­on leer­ge­spielt hat.” Der Han­no­ver 96-Blog Nie­mals Allein hat Kor­kuts Hin­run­de mit dem FCK übri­gens aus tak­ti­scher Sicht ana­ly­siert.

Saisonziel in Leverkusen verfehlt

Kom­men wir zur Ein­schät­zung aus Lever­ku­sen, sei­ner bis­her letz­ten Trai­ner­sta­ti­on. Dort wur­de er im März letz­ten Jah­res als Nach­fol­ger von Roger Schmidt vor­ge­stellt, der den CLub ins Tabel­len­mit­tel­feld und damit zu die­sem Zeit­punkt in indi­rek­te Abstiegs­ge­fahr gebracht hat­te. Fans und Umfeld hät­ten vor­wie­gend skep­tisch reagiert. Ziel sei es eigent­lich gewe­sen, Bay­er noch in den Euro­pa­po­kal zu füh­ren, statt­des­sen schloss er die Sai­son zwei Plät­ze schlech­ter ab als sein Vor­gän­ger, bis zum Sai­son­ende war der Rele­ga­ti­ons­platz in Sicht­wei­te. In ins­ge­samt zwölf Spie­len — elf in der Liga und ein Cham­pi­ons-League-Spiel bei Atle­ti­co Madrid — reich­te es damals nur für zwei Sie­ge und eine Tor­bi­lanz von 17:17. “Man muss ihm zugu­te hal­ten, dass er eine kom­plett ver­un­si­cher­te Mann­schaft über­nom­men hat, in der wohl auch intern das ein oder ande­re im Argen lag. Das war kei­ne leich­te Auf­ga­be, aber er hat sich ihr gestellt. Korkut hat dem Team, dass über Jah­re hin­weg das bedin­gungs­lo­se Pres­sing-Gegen­pres­sing-Dog­ma von Roger Schmidt ver­in­ner­licht hat­te, einen etwas geord­ne­te­ren, sta­bi­le­ren Ansatz ver­mit­telt”, erläu­tert Dori­an die posi­ti­ven Aspek­te sei­ner Amts­zeit. Die­ser Ansatz habe beim 0:0 gegen Madrid gut funk­tio­niert, bei der 1:4‑Heimniederlage gegen Schal­ke jedoch nicht.

Gene­rell habe er, im Gegen­satz zu Roger Schmidt Wert auf eine geord­ne­te Defen­si­ve, Ball­be­sitz und einen siche­ren Spiel­auf­bau gelegt, meis­tens im 4–4‑2 mit Dop­pel­sechs. Beim sport­lich bedeu­tungs­lo­sen 6:2‑Auswärtssieg in Ber­lin am letz­ten Spiel­tag habe man das Gefühl gehabt, dass die Mann­schaft sei­ne Spiel­idee umset­zen konn­te. Kri­tisch sei gewe­sen, dass Korkut zu lan­ge  vom Euro­pa­po­kal gespro­chen habe, als die Rea­li­tät eigent­lich schon Abstiegs­kampf hieß. “Abge­se­hen davon wur­de ihm von allen Sei­ten her­vor­ra­gen­de Trai­nings­ar­beit und eine sehr gute Mann­schafts­an­spra­che attes­tiert”, so Dori­an. Eigent­lich lie­ßen sich die tur­bu­len­ten Mona­te zum Ende der ver­gan­ge­nen Sai­son aber nicht als Maß­stab neh­men. Da das erhoff­te Sai­son­ziel, die Euro­pa­po­kal­teil­nah­me, ver­passt wor­den sei, wur­de sein ohne­hin befris­te­ter Ver­trag nicht ver­län­gert. Dori­an traut Korkut aber zu, viel­leicht in sei­ner Hei­mat­stadt Skep­ti­ker und Kri­ti­ker zu über­ra­schen.

Der Stall müffelt

Womit er einen aus mei­ner Sicht kri­ti­schen Punkt anspricht: Den Stall­ge­ruch.

Der VfB set­ze es in die Welt und beson­ders die Bild-Zei­tung sprang natür­lich direkt dar­auf an. Tay­fun Korkut wur­de in Stutt­gart gebo­ren, mach­te sei­ne ers­ten fuß­bal­le­ri­schen Schrit­te jedoch nicht als Roter, son­dern als Blau­er. Nach einer Spie­ler­kar­rie­re in der Tür­kei und Spa­ni­en und einem Trai­ner­en­ga­ge­ment in Spa­ni­en kehr­te er dann über Hof­fen­heim nach Stutt­gart zurück und stand erst­mals beim VfB unter Ver­trag: Als A‑Ju­gend-Trai­ner. Das immer­hin ziem­lich erfolg­reich, zur Win­ter­pau­se der Sai­son 2011/12 stand die U19 des VfB auf dem ers­ten Tabel­len­platz. Dann aller­dings ver­ließ Korkut den VfB schon wie­der, um die Chan­ce wahr­zu­neh­men, Co-Trai­ner der tür­ki­schen Natio­nal­mann­schaft zu wer­den. Es ist also schon arg kon­stru­iert, von ihm wie von einem ver­lo­re­nen Sohn zu reden. Es passt aber zum Nar­ra­tiv, das der Ver­ein ver­sucht in die­ser Sai­son zu stri­cken: Wir mögen zwar eine AG sein und die Welt­märk­te erobern wol­len, aber eigent­lich sind wir eine gro­ße Fami­lie und holen die ver­lo­re­nen Kin­der jetzt wie­der zurück an den müt­ter­li­chen Busen. Im Fal­le von nicht mehr akti­ven Spie­lern wie Tho­mas Hitzl­sper­ger oder den Meis­ter­mann­schaf­ten ver­gan­ge­ner Jahr­zehn­te ist das durch­aus sinn­voll. Wenn man aber ver­sucht, aus­ge­tre­te­ne Mit­glie­der mit Andre­as Beck wie­der zurück in den Ver­ein zu locken und so tut, als hät­te Hol­ger Bad­s­tu­ber den Brust­ring ein­tä­to­wiert, nur weil er hier in der Jugend gespielt hat, ist das schon grenz­wer­tig. Auch bei Mario Gomez ging es ja vor allem dar­um, sei­ne durch­wach­se­ne Hin­run­de mit der Erin­ne­rung an 2007 zu über­tün­chen.

Bad­s­tu­ber, Beck und Gomez haben aber natür­lich unbe­strit­ten sport­li­che Fähig­kei­ten, der eine mehr, der ande­re weni­ger. Voll­ends absurd offen­bar­te sich die Pro­vin­zia­li­tät des VfB aber in den Trai­ner- und Sport­di­rek­to­ren-Ent­schei­dun­gen der letz­ten Jah­re. Robin Dutt, Jür­gen Kram­ny, Alex­an­der Zor­ni­ger, Fre­di Bobic, Tho­mas Schnei­der: Sie alle haben einen Bezug zum VfB oder zumin­dest zur Stadt Stutt­gart. Auch wenn die Grün­de für deren jewei­li­ges Schei­tern unter­schied­lich waren: Man kann nicht sagen, dass die­ses Schmo­ren im eige­nen Saft dem VfB gut getan hat. Viel­mehr waren es eben Jan Schin­del­mei­ser und Han­nes Wolf, bei­de ohne jeg­li­chen Bezugs­punkt zum VfB, die zuletzt eine Eupho­rie aus­lös­ten. Das heißt nicht, dass Korkut schei­tern wird, weil er in Bad Cannstatt wohnt. Aber es lässt befürch­ten, dass beim VfB der Stall­ge­ruch wie­der ein­mal eine Rol­le gespielt hat.

Bitte nicht zum Zombie werden

Ich hof­fe und bete instän­dig, dass Tay­fun Korkut uns alle posi­tiv über­rascht. Es gibt ja in der Tat nicht nur nega­ti­ve Mei­nun­gen zu ihm. Viel­leicht schafft es die Mann­schaft unter ihm, auch mit viel Ball­be­sitz gefähr­lich vors Tor zu kom­men. Viel­leicht fin­det er genau die rich­ti­ge Anspra­che, die die­se Mann­schaft jetzt braucht. Und ich bin auch bereit. mich der For­de­rung von Tho­mas Hitzl­sper­ger anzu­schlie­ßen und ihm eine fai­re Chan­ce zu geben.

Ich habe aller­dings ein ganz schlech­tes Bauch­ge­fühl. Anders als die Ver­pflich­tung von Han­nes Wolf wirkt das Enga­ge­ment von Korkut wie­der wie eine Not­lö­sung, wie in der Ver­gan­gen­heit. Ich bekom­me nicht das Gefühl, dass der VfB hier lang­fris­tig plant. Statt­des­sen wird wie­der nur ver­sucht, den größt­mög­li­chen Scha­den, den Abstieg, kurz­fris­tig abzu­wen­den und danach wei­ter­zu­se­hen. Der mit Han­nes Wolf und Jan Schin­del­mei­ser ein­ge­schla­ge­ne Weg wur­de damit wie­der ver­las­sen. Und ich bin mir nicht sicher, ob der VfB in nächs­ter Zeit wie­der auf ihn zurück­fin­det, oder ob wir in Zukunft wie der HSV als Zom­bie durch die Liga wan­ken wer­den, der nicht weiß, ob er tot ist oder lebt und den eigent­lich kei­ner mehr so rich­tig sehen will.

Bild: Frank Raith (frankys-stadionpics.de)

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