Pokal! Vol. VIII

Gefühlt sind wir gera­de erst über die Stu­fen der Cannstat­ter Kur­ve gepur­zelt, um Wata­ru Endos ret­ten­den Kopf­ball zu fei­ern und haben eine Woche spä­ter zuge­se­hen, wie eine öster­rei­chi­sche Fir­ma ihren Mar­ken­na­men auf dem Sockel des DFB-Pokals plat­ziert hat — und schon steht die neue Sai­son wie­der vor der Tür — mit der Aus­lo­sung der ers­ten Pokal­run­de 2022/2023.

Es war ja irgend­wie klar, dass das Kon­glo­me­rat von­ein­an­der völ­lig unab­hän­gi­ger Clubs irgend­wann einen Titel gewin­nen wür­de und auch, dass es der DFB-Pokal sein wür­de. Wo sonst hat einer der weni­gen Aus­rut­scher der Bay­ern und der etwas häu­fi­ge­ren Aus­rut­scher der Dort­mun­der so gra­vie­ren­de Fol­gen, dass am Ende drei Erst- und ein Zweit­li­gist um eine Tro­phäe spie­len, die ent­we­der noch nie oder seit knapp 40 Jah­ren kei­nen Titel mehr geholt haben. Ist der Pokal jetzt also für alle Zei­ten ver­dor­ben, durch den Spon­so­ren­auf­druck auf dem Sockel und dem zufäl­lig namens­glei­chen Ener­gy­drink von innen. Ein wenig schon und den­noch bie­tet er das, was einem die Bun­des­li­ga kaum noch bie­tet und was man sonst nur erlebt, wenn man inter­na­tio­nal spielt: inter­es­san­te Aus­wärts­fahr­ten.

Des­we­gen neh­men wir Euch auch die­ses Jahr mit auf eine Rei­se durch die unte­ren Ligen auf der Suche nach dem Erst­run­den­geg­ner des VfB.

Auch die­ses Mal sind die Ver­ei­ne wie­der nach Spiel­klas­se der kom­men­den Sai­son und Plat­zie­rung der letz­ten Sai­son sor­tiert.

2. Bundesliga

SSV Jahn Regensburg

Der Jahn schloss die Zweit­li­ga-Sai­son auf Platz 15 ab und rutscht damit zum ers­ten Mal seit dem Auf­stieg in die zwei­te Liga wie­der in den Ama­teur­topf. Auf den VfB traf man zehn Mal, zuletzt im Febru­ar 2020, als Gon­za­lo Cas­tro und Dani­el Dida­vi einen 2:0‑Sieg her­aus­schos­sen. Unver­ges­sen natür­lich auch das 8:0 in der zwei­ten Liga 1977 mit den sechs Hitz­feld-Toren. In der gera­de been­de­te Sai­son spiel­ten mit den Tor­hü­tern Alex­an­der Mei­er und Thors­ten Kirsch­baum sowie dem Offen­siv­spie­ler Max Besusch­kow noch drei ehe­ma­li­ge VfB-Spie­ler in der Ober­pfalz. Mey­er steht angeb­lich vor einem Wech­sel nach Dort­mund, Besusch­kow hat sich schon Han­no­ver ange­schlos­sen.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 7 Sie­ge, 2 Unent­schie­den, 1 Nie­der­la­ge

1. FC Magdeburg

Der FCM gewann nicht nur den Lan­des­po­kal, son­dern fei­er­te als Dritt­li­ga­meis­ter sei­ne Rück­kehr in die Zweit­klas­sig­keit. Spie­le gegen die ers­te Mann­schaft des VfB gab es bis­her noch nicht, nur die zwei­te Mann­schaft traf in der Dritt­li­ga-Sai­son 2015/16 auf die Mag­de­bur­ger. Mit Moritz-Bro­ni Kwar­t­eng steht aktu­ell ein gebür­ti­ger Stutt­gar­ter und ehe­ma­li­ger VfB-Jugend­spie­ler im Kader.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht:bkeine

Eintracht Braunschweig

Eine ungleich län­ge­re His­to­re ver­bin­det den VfB mit dem zwei­ten direk­ten Dritt­li­ga-Auf­stei­ger. 43 mal duel­lier­ten sich die Brust­ring­trä­ger mit der Ein­tracht aus Braun­schweig, zuletzt im März 2017 in der 2. Bun­des­li­ga, als Rei­chel einen frü­hen Füh­rungs­tref­fer von Mané aus­glich. Im Pokal konn­te sich der VfB zuletzt im Dezem­ber 2015 mit 3:2 nach Ver­län­ge­rung durch­set­zen. Per­so­nel­le Ver­bin­dun­gen zum VfB gibt es kei­ne.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht:43 Spie­le, 20 Sie­ge, 10 Unent­schie­den, 13 Nie­der­la­gen

1. FC Kaiserslautern

Wem der Pokal­sieg der Salz­bur­ger die Lau­ne ver­ha­gelt hat, dem dürf­te der FCK am Diens­tag­abend wie­der ein biss­chen Freu­de gebracht haben, denn auch die Lau­te­rer spie­len in der kom­men­den Sai­son in der zwei­ten Liga. 97 mal traf der FCK auf den VfB, zuletzt im Okto­ber 2017 im Pokal, als sich die Brust­ring­trä­ger nach Toren von Gin­c­zek, Ako­lo und Terod­de gegen den dama­li­gen Zweit­li­gis­ten durch­setz­ten. Jean Zim­mer war da schon von Stutt­gart nach Düs­sel­dorf wei­ter­ge­zo­gen, aktu­ell ist er Kapi­tän des FCK. Ein wei­te­rer Ex-VfBler in Rei­hen der Pfäl­zer ist Nico­las Ses­sa, 2017/2018 für die zwei­te Mann­schaft aktiv.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 97 Spie­le, 46 Sie­ge, 18 Unent­schie­den, 33 Nie­der­la­gen

3. Liga

Dynamo Dresden

Und wo es einen Rele­ga­ti­ons-Gewin­ner gibt, gibt es auch einen Ver­lie­rer. In die­sem Fall ist das Dyna­mo Dres­den. Zuletzt traf man sich mit der SGD in der zwei­ten Liga 2020, als der VfB eine coro­nas­tra­pa­zier­te Dyna­mo-Elf durch Tore von Chur­li­nov und Al Ghad­dioui besieg­te. Neben einer Hand­voll Bun­des­li­ga-Spie­le in den 90ern ste­hen natür­lich noch die Halb­fi­nal-Spie­le im UEFA-Pokal 1989 sowie in der 2. Run­de zehn Jah­re frü­her zu Buche. Anto­nis Aido­nis war ver­gan­ge­ne Sai­son nach Dres­den aus­ge­lie­hen. Außer­dem steht Odis Bru­der Panagio­tis Vlacho­di­mos der­zeit noch im Kader, der auch lan­ge in der VfB-Jugend und der zwei­ten Mann­schaft spiel­te.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 16 Spie­le, 6 Sie­ge, 7 Unent­schie­den, 3 Nie­der­la­gen

FC Erzgebirge Aue

Mit dem FC Erz­ge­bir­ge Aue erwisch­te der Abstieg einen zwei­ten säch­si­schen Ver­ein. Vier Mal tra­fen die Auer in den letz­ten Jah­ren in der zwei­ten Liga auf den VfB, schos­sen dabei aber nie ein Tor. Im Febru­ar 2020 sorg­ten beim letz­ten Auf­ein­an­der­tref­fen Dida­vi und Gomez für einen unge­fähr­de­ten 3:0‑Sieg. In der abge­lau­fe­nen Sai­son spiel­te Ex-VfB-Sturm­ta­lent Prin­ce Osei Owu­su für die Auer. Zur neu­en Sai­son wird Aue von Ex-VfB-Spie­ler Timo Rost trai­niert.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 4 Spie­le, 3 Sie­ge, 1 Unent­schie­den

FC Ingolstadt

Als Tabel­len­letz­ter stieg der FC Ingol­stadt aus der zwei­ten Liga ab. Auf den VfB traf man nur zwei Mal in der Sai­son 2015/2016, hin­zu kom­men sechs Begeg­nun­gen mit der zwei­ten Mann­schaft. Tor­wart Fabi­jan Bun­tic spiel­te bis zur U19 im Brust­ring, Hans Nunoo Sar­pei schnup­per­te mit dem VfB sogar Bun­des­li­ga-Luft, wäh­rend Canig­gia Elva nur für den VfB II zum Ein­satz kam.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht:2 Spie­le, 1 Sieg, 1 Unent­schie­den

TSV 1860 München

Die 60er ver­pass­ten den Auf­stieg in die 2. Liga, qua­li­fi­zier­ten sich aber als Tabel­len­vier­ter immer­hin für den DFB-Pokal. Den VfB traf man nach lan­gen gemein­sa­men Jah­ren in der Bun­des­li­ga zuletzt 2017 in der zwei­ten Liga, als Mar­cin Kamin­ski dem VfB in der Alli­anz Are­na in letz­ter Minu­te noch einen Punkt sicher­te. Mitt­ler­wei­le spielt der TSV im Sta­di­on an der Grün­wal­der Stra­ße, wird aber nicht mehr von Dani­el Bier­of­ka trai­niert. Und auch sonst fin­det sich kein Ex-VfBler im Kader.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 61 Spie­le, 22 Sie­ge, 24 Unent­schie­den, 15 Nie­der­la­gen

SV Waldhof Mannheim

Der Wald­hof gewann den badi­schen Pokal im Lokal­du­ell mit dem Lan­des­li­gis­ten Türks­por Mann­heim. In der abge­lau­fe­nen Dritt­li­ga­sai­son Erreich­ten die Mann­hei­mer den fünf­ten Platz. Auf­grund der regio­na­len Nähe gibt es im Wald­hof-Kader ein paar Spie­ler mit Ver­gan­gen­heit in der VfB-Jugend, am bekann­tes­ten mit Sicher­heit das Hei­den­hei­mer Urge­stein Marc Schnat­te­rer und Domi­nik Mar­ti­no­vic, der den VfB der­einst Rich­tung Bay­ern-Jugend ver­ließ. Auch Alex­an­der Ros­si­pal trug in der Jugend den Brust­ring, wäh­rend Niklas Som­mer 2017/2018 für unse­re Zwei­te auf­lief. Und dann ist da natür­lich noch Jes­per, der Sohn des ehe­ma­li­gen VfB-Spie­lers Frank Ver­la­at. Auf den VfB traf man zuletzt im Dezem­ber 1989 in der Bun­des­li­ga.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 30 Spie­le, 18 Sie­ge, 5 Unent­schie­den, 7 Nie­der­la­gen

FC Viktoria Köln

Vik­to­ria Köln, der Tabel­len-13. der drit­ten Liga setz­te sich im Fina­le des Mit­tel­rhein-Pokals gegen For­tu­na Köln durch. Ein­zi­ger VfB-Bezug ist Jere­mi­as Lorch, der in der Jugend in Stutt­gart spiel­te. Ansons­ten kei­ne Begeg­nun­gen, weder mit der ers­ten, noch mit der zwei­ten Mann­schaft.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne.

SpVgg Bayreuth

Die SpVgg Bay­reuth genießt auf regio­na­ler Ebe­ne so etwas wie Kult­sta­tus und konn­te sich durch die Meis­ter­schaft in der Regio­nal­li­ga Bay­ern nicht nur für die drit­te Liga, son­dern auch für den DFB-Pokal qua­li­fi­zie­ren. Auf­stiegs­trai­ner ist übri­gens Timo Rost, der zur neu­en Sai­son in Aue an der Sei­ten­li­nie steht. Auf den VfB traf man ein­mal im Pokal und vier­mal in unse­ren bei­den Zweit­li­ga-Jah­ren in den 70ern.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 5 Spie­le, 1 Sieg, 2 Unent­schie­den, 2 Nie­der­la­gen

SV Elversberg

Die SV Elvers­berg hol­te 2022 gleich zwei Titel: Die Meis­ter­schaft der Regio­nal­li­ga Süd­west und den Saar­land-Pokal. Auf den VfB traf man bis­her nur in Form des­sen Zweit­ver­tre­tung, zuletzt in der abge­lau­fe­nen Sai­son. Manu­el Kober wech­sel­te 2018 aus der VfB-Jugend ins Saar­land, auch Tor­hü­ter Frank Leh­mann ist ein ehe­ma­li­ger Jugend­spie­ler im Brust­ring.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne

Regionalliga

FC Viktoria Berlin

Die zwei­te Vik­to­ria in die­sem Pokal­wett­be­werb stieg zwar aus der drit­ten Liga ab, gewann aber den Ber­li­ner Lan­des­po­kal. Auf den VfB traf man bis­her zwei Mal, näm­lich in der Grup­pen­pha­se der End­run­de um die Deut­sche Meis­ter­schaft 1955/1956, aller­dings han­delt es sich hier um einen der Stamm­ver­ei­ne der heu­ti­gen Vik­to­ria. Sou­fi­an Ben­ya­mi­na kam 2012/2013 für den VfB immer­hin zwei Mal in der Bun­des­li­ga zum Ein­satz und stürmt heu­te für die Vik­to­ria.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 2 Spie­le, ein Sieg, ein Unent­schie­den

FC Carl Zeiss Jena

Drei Mal traf der VfB in sei­ner Geschich­te auf den FC Carl Zeiss Jena, jedes Mal im Pokal. Beim ein­zi­gen Sieg der Thü­rin­ger spiel­ten die­se noch in der 2. Bun­des­li­ga und war­fen den amtie­ren­den Meis­ter nach einem spä­ten Aus­gleich in der Ver­län­ge­rung noch im Elf­me­ter­schie­ßen raus. Aktu­ell spielt Jena in der Regio­nal­li­ga Nord­ost, hat aber immer­hin den Thü­rin­gen­po­kal gewon­nen und sich so für den DFB-Pokal qua­li­fi­ziert. Mit Fabi­an Eise­le steht ein ehe­ma­li­ger Spie­ler der VfB-Jugend und der zwei­ten Mann­schaft im Kader.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 3 Spie­le, 2 Sie­ge, 1 Nie­der­la­ge

Kickers Offenbach

Offen­bach statt Stein­bach — der Aus­gang des Fina­les des Hes­sen­po­kals beschert dem VfB ein mög­li­ches inter­es­san­tes Aus­wärts­spiel in der ers­ten Run­de. Die zwei­te Mann­schaft duel­lier­te sich in den letz­ten Jah­ren häu­fi­ger mit den Kickers, ein Duell der ers­ten Mann­schaf­ten liegt schon län­ger zurück: Anfang Mai 1984 besieg­te der VfB den OFC auf dem Weg zur Meis­ter­schaft mit 5:1. Mit eige­nen Augen konn­ten die Süd­hes­sen die Meis­ter­schaft gar 1950 bestau­nen, als der VfB im Ber­li­ner Olym­pia­sta­di­on sei­nen ers­ten Meis­ter­ti­tel gegen den OFC hol­te. In der Regio­nal­li­ga Süd­west wur­den die Kickers am Ende 3. und lan­de­ten damit eini­ge Plät­ze über dem VfB II. Trai­niert wird die Mann­schaft aktu­ell noch vom ehe­ma­li­gen VfB-Stür­mer Sre­to Ristic, assis­tiert von Mari­jan Kova­ce­vic, der über 100 Spie­le für die zwei­te Mann­schaft des VfB und ein Bun­des­li­ga-Spiel im Brust­ring absol­vier­te und spä­ter noch Nach­wuchs­trai­ner und Scout beim VfB war.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 29 Spie­le, 16 Sie­ge, 4 Unent­schie­den, 9 Nie­der­la­gen

FC Energie Cottbus

Ach­ja, Ener­gie Cott­bus. Pokal­sieg 1997, Vize­meis­ter­schaft 2003, Meis­ter­schaft 2007. An den größ­ten Erfol­gen der letz­ten 25 Jah­re hat­ten die Lau­sit­zer durch­aus ihren Anteil und sei es nur als Geg­ner durch ihre Anwe­sen­heit. 2017/2018 setz­te sich der VfB in der ers­ten Pokal­run­de denk­bar knapp im Elf­me­ter­schie­ßen gegen Ener­gie durch. In der Regio­nal­li­ga Nord­ost wur­den die Cott­bus­ser hin­ter Dyna­mo Ber­lin und Jena Drit­ter, gewan­nen zudem den Lan­des­po­kal Bran­den­burgs. Mit Nikos Zogra­fa­kis steht ein ehe­ma­li­ger Stür­mer des VfB II im Kader.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 14 Spie­le, 9 Sie­ge, 4 Unent­schie­den, 1 Nie­der­la­ge

Chemnitzer FC

Wei­ter geht es mit der Regio­nal­li­ga Nord­ost, dies­mal mit dem Tabel­len­fünf­ten aus Chem­nitz. 2010 setz­te sich der VfB in der zwei­ten Pokal­run­de mit 3:1 nach Ver­län­ge­rung beim CFC durch. Einen Spie­ler mit VfB-Ver­gan­gen­heit gibt es beim amtie­ren­den Sach­sen­po­kal­sie­ger nicht, dafür wur­de der Ver­trag des Chef­trai­ners, der erst im März bis Sai­son­ende über­nom­men hat­te, bis 2024 ver­län­gert: Chris­ti­an Tif­fert!

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 1 Spiel, 1 Sieg

FV Illertissen

Iller­tis­sen spielt 2022/23 zwar nicht inter­na­tio­nal, aber dafür im DFB-Pokal und zwar als Sie­ger des bay­ri­schen Lan­des­po­kals. Der Tabel­len­sieb­te der Regio­nal­li­ga Bay­ern hat bis­her gegen den VfB höchs­tens Test­spie­le bestrit­ten, mit Sebas­ti­an Enderle und Alex­an­der Kopf ste­hen aber zwei ehe­ma­li­ge Nach­wuchs­spie­ler aus Stutt­gart in ihren Rei­hen.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne

VfB Lübeck

Im Elf­me­ter­schie­ßen setz­ten sich die Lübe­cker im schles­wig-hol­stei­ni­schen Ver­bands­po­kal durch und könn­ten damit zum drit­ten Mal in ihrer Pokal­his­to­rie auf den noch etwas bekann­te­ren VfB tref­fen. Zuletzt gab es die­ses Duell in der zwei­ten Pokal­run­de 2009/2010, der VfB aus Stutt­gart gewann die­ses wie auch die ande­ren bei­den Duel­le. In der Meis­ter­run­de der Regio­nal­li­ga Nord wur­de Lübeck in die­ser Sai­son Vier­ter. Per­so­nel­le Ver­bin­dun­gen zwi­schen den bei­den Ver­ei­nen für Bewe­gungs­spie­le gibt es kei­ne.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 3 Spie­le, 3 Sie­ge

FC Teutonia Ottensen

Wir hät­ten Alto­na 93 als mög­li­chen Geg­ner haben kön­nen, aber die ver­lo­ren das Fina­le des Ham­burg-Pokals gegen Teu­to­nia Otten­sen. Immer­hin das Sta­di­on Hohe­luft, wo Otten­sen sei­ne Heim­spie­le aus­trägt, ist eine Rei­se wert. In der Meis­ter­run­de der Regio­nal­li­ga Nord wur­de die Teu­to­nia Sieb­ter. Aktu­el­le Ver­bin­dun­gen zum VfB gibt es kei­ne, aber Ex-VfB-Ersatz­tor­hü­ter Achim Hol­le­rieth war hier von März 2020 bis April 2021 Trai­ner

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: Kei­ne

SV Rödinghausen

Ich gebe zu, ich bin von den Ergeb­nis­sen der Lan­des­po­kal­fi­nal­spie­le etwas ent­täuscht. Wir hät­ten das Bun­des­li­ga-Grün­dungs­mit­glied Müns­ter haben kön­nen, es wur­de der SV Röding­hau­sen. Der gewann den West­fa­len­po­kal und steht jetzt in der ers­ten Haupt­run­de des DFB-Pokals und wur­de in der Regio­nal­li­ga West Sechs­ter, nach­dem er bis Ende der 2000er noch in der Kreis­li­ga spiel­te. Noch Fra­gen?

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht:

BSV Rehden

Der BSV Reh­den aus einer 2.000-Einwohner-Gemeinde in Nie­der­sach­sen wur­de in der Regio­nal­li­ga Nord 15. und setz­te sich in einem der bei­den nie­der­säch­si­schen Lan­des­po­ka­le, näm­lich dem für Regio­nal­li­gis­ten und Dritt­li­gis­ten gegen den SV Meppen durch.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht:

Blau-Weiß Lohne

Immer­hin 27.000 Ein­woh­ner hat Loh­ne im Land­kreis Vech­ta, der ört­li­che TuS Blau-Weiß gewann den Ver­band­po­kal der Ama­teu­re. Als Meis­ter der Ober­li­ga Nie­der­sach­sen spie­len sie zudem kom­men­de Sai­son in der Regio­nal­li­ga Nord.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne

SV Straelen

Wei­ter geht es an den Nie­der­rhein, aber lei­der nichts ins Sta­di­on am Zoo in Wup­per­tal, son­dern zu SV Strae­len. Der Ver­ein ver­mied knapp den Abstieg aus der Regio­nal­li­ga West, dafür gibt es im Sta­di­on an der Römer­stra­ße in der kom­men­den Sai­son auf jeden Fall Besuch von einem Pro­fi­ver­ein.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne

Bremer SV (evtl. Oberliga)

Ob der Bre­mer SV, der Sie­ger des Bre­men-Pokals, Ende Juli als Ober­li­gist oder als Regio­nal­li­gist im DFB-Pokal antritt ent­schei­det sich erst nach der Aus­lo­sung in der Auf­stiegs­run­de zur Regio­nal­li­ga Nord. Zum VfB gibt es kei­ne Über­schnei­dung.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne

Stuttgarter Kickers (evtl. Oberliga)

Ähn­lich sieht es bei den Blau­en aus Deger­loch aus, denn die Ober­li­ga-Sai­son ist der­zeit noch nicht abge­schlos­sen, so dass man in der kom­men­den Regio­nal­li­ga-Sai­son ent­we­der den SGV Frei­berg oder eben die Kickers begrü­ßen darf. Klar ist aber zum einen, dass sie nach dem Sieg im wfv-Pokal­fi­na­le gegen Ulm in der ers­ten Pokal­run­de ste­hen und dass sie eine lan­ge gemein­sa­me Geschich­te mit dem VfB haben. Auch wenn das letz­te Auf­ein­an­der­tref­fen in einem Pflicht­spiel der ers­ten Mann­schaf­ten ziem­lich genau 30 Jah­re zurück­liegt: Stadt­der­by bleibt Stadt­der­by.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: 104 Spie­le, 48 Sie­ge, 20 Unent­schie­den, 36 Nie­der­la­gen (das ist die Pflicht­spiel-Bilanz seit 1912!) 

Oberliga

2. Teilnehmer Westfalen

Kennt Ihr nicht, den Ver­ein? Ich auch noch nicht. Weil West­fa­len, Bay­ern und Nie­der­sach­sen so gro­ße Lan­des­ver­bän­de sind, dür­fen sie zwei Ver­ei­ne stel­len. Neben Pokal­sie­ger Röding­hau­sen ist das in West­fa­len der best­plat­zier­te Ver­ein der Ober­li­ga West­fa­len und das könn­te vor dem heu­te aus­ge­tra­ge­nen letz­ten Spiel­tag ent­we­der der 1. FC Kaan-Mari­en­born, West­fa­lia Rhy­nern oder Wat­ten­scheid 09 sein. Ich hät­te nichts gegen Wat­ten­scheid.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: Tja.…

TSV Schott Mainz

Ja, es gibt in Mainz noch einen zwei­ten Ver­ein, der in der ver­gan­ge­nen Sai­son auch gegen den VfB II in der Regio­nal­li­ga spiel­te. Außer­dem gewann Schott Mainz den Süd­west-Pokal und spielt so als Ober­li­gist im DFB-Pokal

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne

FV Engers 07

FV Engers aus einem Stadt­teil der rhein­land-pfäl­zi­schen Stadt Neu­wied ist aktu­ell Tabel­len­fünf­ter der Meis­ter­run­de der Ober­li­ga Rhein­land-Pfal­z/­Saar und qua­li­fi­zier­te sich über den Sieg des Rhein­land-Pokals für dern DFB-Pokal

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne

TSG Neustrelitz

Nicht schon wie­der Ros­tock! Nein, kei­ne Sor­ge, Han­sa ist als Zweit­li­gist dies­mal im Pro­fi­topf und den Meck­len­burg-Vor­pom­mern-Pokal hat des­halb auch ein ande­rer Ver­ein gewon­nen, näm­lich die TSG Neu­stre­litz. Auf­ein­an­der­tref­fen mit dem VfB gab es schein­bar nur bei Kin­der­tur­nie­ren. Ach­ja und auch hier war Ex-VfB-Ersatz­tor­hü­ter Achim Hol­le­rieth von 2016 bis 2018 Trai­ner.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht:

FC Einheit Wernigerode

Der FC Ein­heit aus der sach­sen-anhal­ti­ni­schen Stadt Wer­ni­ge­ro­de ver­lor zwar den Lan­des­po­kal gegen Mag­de­burg, rück­te aber in den DFB-Pokal nach, weil der FCM sich über die 3. Liga qua­li­fi­zier­te. Kurz vor Sai­son­ende steht der Ver­ein in der NOFC-Ober­li­ga Süd auf Platz 8. Zum VfB gibt es kei­ne Ver­bin­dung.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne

SV Oberachern

Der SV Ober­achern hat den süd­ba­di­schen Pokal gewon­nen und sich dar­über für den DFB-Pokal qua­li­fi­ziert. Mit dem VfB gab es bis­her nur zwei Berüh­rungs­punk­te: In der Ober­li­ga­sai­son 2019/2020 gewann die zwei­te Mann­schaft im Brust­ring bei­de Spie­le mit 3:1. Wäh­rend der VfB II mitt­ler­wei­le in der Regio­nal­li­ga spielt, steht Ober­achern zwei Spiel­ta­ge vor Sai­son­ende in der Ober­li­ga Baden-Würt­tem­berg auf Platz 11.

Gesamt­bi­lanz aus VfB-Sicht: kei­ne


Und? Wel­cher der 32 mög­li­chen Geg­ner ist Euer Favo­rit? Schreibt es in die Kom­men­ta­re!

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