Jena im Pokal, Köln vor der Brust — Rund um den Brustring am Samstag, 15. August 2015

Der VfB kennt sei­nen nächs­ten Pokal­geg­ner: Es ist der FC Carl Zeiss Jena. Mor­gen steht aber erst­mal der Bun­des­li­ga-Auf­takt an, dazu gibt es heu­te noch ein paar Arti­kel eben­so wie zu den Stutt­gar­ter Offen­siv­kräf­ten Mar­tin Har­nik und Alex­an­dru Maxim.

DFB-Pokal

Jena also, dies­mal aus­wärts und nicht wie 2008 im Neckar­sta­di­on. Nicht gera­de ein Geg­ner an den man beim VfB gute Erin­ne­run­gen hat, damals schied man näm­lich im Elf­me­ter­schie­ßen aus, nach­dem die Cannstat­ter Kur­ve schon zwei Minu­ten vor Abpfiff der Ver­län­ge­rung Sie­ges­ge­sän­ge ange­stimmt hat­te. Wie die Jena­er Nach­rich­ten berich­ten, muss für das Abend­spiel Ende Okto­ber eine zusätz­li­che Flut­licht­an­la­ge auf­ge­baut wer­den. Laut Welt war das Spiel schon aus­ver­kauft, bevor der VfB als Geg­ner fest­stand, es gibt aller­dings Zusatz­tri­bü­nen. Der MDR weist dar­auf hin, dass auch der Trai­ner der Jenen­ser den VfB noch gut kennt: Er war vor zwei Jah­ren Trai­ner von Dyna­mo Ber­lin, gegen die der VfB in der ers­ten Pokal­run­de sieg­te. Natür­lich berich­tet auch die Stutt­gar­ter Zei­tung über die Pokal­aus­lo­sung und nutzt zur Illus­tra­ti­on des Arti­kel, na so was, ein Bild des Stutt­gar­ter Gäs­te­blocks in Kiel, nur echt mit bren­nen­dem Ben­ga­lo.

Bundesliga

Mehr Vor­be­richt­erstat­tung zum Köln-Spiel. Alex­an­der Zor­ni­ger kün­digt in den Stutt­gar­ter Nach­rich­ten an, man wer­de “ren­nen bis der Akku leer ist” und dann schau­en, wie­viel Spiel­zeit noch sei. Hof­fent­lich nicht ganz ernst gemeint unter­streicht es auf jeden Fall, dass der VfB mor­gen eher wie­der so auf­tre­ten wie gegen Man­ches­ter und weni­ger wie in Kiel. Der Köl­ner Express schaut sich die VfB-Mann­schaft noch ein­mal genau­er an und macht als Schwach­stel­len vor allem die Abwehr aus. Wie die dpa berich­tet (gefun­den im Focus), fal­len bei den Köl­nern nur zwei Lang­zeit­ver­letz­te aus, näm­lich Maroh und Mav­raj. Die Stutt­gar­ter Nach­rich­ten beschrei­ben den Wan­del des 1. FC Köln weg von dem Image, wel­ches jetzt der HSV hat.
Die Stutt­gar­ter Zei­tung hält es gera­de noch für not­wen­dig zu erklä­ren, dass die Kara­wa­ne Cannstatt an einer Flücht­lings­un­ter­kunft vor­bei­füh­re und schafft es, im typisch zwei­feln­den Ton (“Es muss nichts pas­sie­ren, aber es kann”) anzu­deu­ten, dass es zu Kon­flik­ten kom­men könn­te. Dazu trägt wohl auch die Stutt­gar­ter Poli­zei bei, die sich vor der Unter­kunft posi­tio­nie­ren wird. Mit so einem Grund­miß­trau­en schafft man aber mei­ner Mei­nung erst Kon­flikt­po­ten­zi­al. Ganz gro­ßes Kino.

Hier noch die Pres­se­kon­fe­renz zum Köln-Spiel in der Kurz­fas­sung.

[you­tube https://www.youtube.com/watch?v=xu_N-vHmmWs]

Zor­ni­ger lässt sich nach­voll­zieh­ba­rer­wei­se kei­ne wirk­lich ein­deu­ti­gen Aus­sa­gen ent­lo­cken.

Nachwuchs

Bei Fupa.net gibt es ein inter­es­san­tes Inter­view mit Kai Oswald, dem Trai­ner der VfB-U17, die heu­te gegen den 1. FC Kai­sers­lau­tern spielt. Auf DFB.de kann man sich alles wich­ti­ge zur B‑Ju­nio­ren-Bun­des­li­ga 2015/2016 anle­sen.

Die zwei­te Mann­schaft des VfB hat end­lich ihr ers­tes Spiel gewon­nen, 3:1 in Groß­as­pach. Den Live­ti­cker von Fupa.net könnt ihr hier nach­le­sen. Mor­gen dann mehr zu die­sem Spiel.

Und auch die B‑Jugend des VfB war erfolg­reich:

Transfergerüchte

Eurosport.de beschäf­tigt sich mit der Wahr­schein­lich­keit, dass Anto­nio Rüdi­ger zum AS Rom wech­selt. Angeb­lich wür­de die Roma auch nicht die all­seits bekann­ten 18 Mil­lio­nen zah­len, son­dern in etwa das, was Volks­wa­gen auch bezah­len woll­te, näm­lich ca. 12. Die Fra­ge ist außer­dem, was Rüdi­gers aktu­el­le Pau­se für einen zu absol­vie­ren­den Medi­zin­check bedeu­ten wür­de.

Die Jungs im Brustring

Mar­tin Har­nik hat mit den Stutt­gar­ter Nach­rich­ten gespro­chen und unter­streicht, dass er ein Pro­fi ist, der durch­aus was im Kopf hat. Ange­spro­chen auf sei­ne noch nicht voll­zo­ge­ne Ver­trags­ver­län­ge­rung sagt er, dass er wie­der Spaß haben möch­te am Fuß­ball, dass er aber auch den Fans wie­der Spaß berei­ten möch­te. Da sein nächs­ter Ver­trag ihm sehr wich­tig sei, war­te er zunächst ab, kön­ne sich aber auch vor­stel­len, beim VfB die Kar­rie­re zu been­den. Selbst­kri­tisch gibt er sich an ande­rer Stel­le:

Im Prin­zip ist Ihnen das neue Sys­tem wie auf den Leib geschnei­dert. Nährt das die Hoff­nung auf mehr Kon­stanz in Ihren oft schwan­ken­den Leis­tun­gen?
Kon­stanz ist das, wodurch sich gro­ße Fuß­bal­ler von eher durch­schnitt­li­chen wie mir unter­schei­den. Kon­stant gut zu spie­len, ist die hohe Kunst. Ich wür­de es mir wün­schen, aber ver­spre­chen kann ich es nicht.
Har­nik gibt auch Ein­bli­cke in die Mann­schaft, die nach dem erfolg­rei­chen Klas­sen­er­halt Zor­ni­gers Ände­run­gen zunächst kri­tisch gegen­über stand. Sehr inter­es­san­tes Inter­view.
Der kicker nimmt Alex­an­dru Maxim unter die Lupe und geht davon aus, dass sei­ne Ver­trags­ver­län­ge­rung unter ande­rem dar­auf basiert, dass man mit Dani­el Dida­vi nicht lang­fris­tig pla­nen kön­ne, zudem habe es wohl auch eine Gehalts­er­hö­hung für Maxim gege­ben.

Vermischtes

 Zwei wei­te­re Tex­te zur Ver­eins­struk­tur beim VfB. Die Stutt­gar­ter Zei­tung geht dar­auf ein, was sich beim VfB nach dem Klas­sen­er­halt in Pader­born getan hat. Auch sehr lesens­wert auch wenn Car­los Ubi­na natür­lich am Ende wie­der auf die Aus­glie­de­rung zu spre­chen kommt. In der Wirt­schafts­wo­che geht es grund­sätz­lich um Inves­to­ren in der Bun­des­li­ga. Im Fal­le des VfB wird natür­lich Daim­ler näher beleuch­tet, gar­niert mit dem sinn­lo­sen Hin­weis dar­auf, dass das For­mel 1‑Team von Mer­ce­des bes­ser sei als der VfB. Äpfel und Bir­nen und so.
Gold­mann Sax hat auch in die Glas­ku­gel geschaut und weiß, wie die Sai­son ver­läuft.

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