Rund um das Spiel in Freiburg

Rund um das Spiel in Freiburg

Baden-Württemberg-Duell oder “Derbyle”? Wie auch immer: Mit SCF-Fan Kerstin (@DerBadenser) sprachen wir über das Auswärtsspiel des VfB in Freiburg am Sonntagabend.

Rund um den Brustring: Hallo Kerstin, vielen Dank, dass Du Dir Zeit für unser Gespräch nimmst. Stell Dich doch bitte zunächst einmal vor: Wie bist Du SCF-Fan geworden? Und warum bist Du, wie Du auf Deinem Twitter-Account schreibst, “eingekesselt von Brustringträgern”?

Kerstin:  Hallo Lennart, vielen Dank für die Einladung!

Ich weiß tatsächlich noch genau, an welchem Tag ich SC-Fan wurde, das war der 23.08.1994 und ich war neun Jahre alt. Mein Vater ist Bayern-Fan und ich saß immer mit ihm vor dem Fernseher, wenn er die Zahlen vom Videotext angestarrt hat und drauf gewartet, dass bei den Bayern ein Tor fällt. Irgendwann hab ich dann mal gefragt, ob es denn in Freiburg auch so einen Verein gibt, der da mitspielt und mein Vater meinte zähneknirschend sowas wie “Ja, diesen Sport-Club da”. Das Spiel Freiburg gegen Bayern habe ich mir dann im Radio angehört und als die Freiburger – damals mit Cardoso, Todt, Schmadtke & Co. – Papas Verein 5:1 weggeputzt hatten war es um mich geschehen!

2010 hatte ich dann aus beruflichen Gründen die Wahl zwischen einigen Städten und habe mich wegen meiner schwäbischen Freunde für Stuttgart entschieden, seit 2012 wohne ich in Cannstatt. Ich glaube der VfB ist in Stuttgart viel präsenter, als es der SC in Freiburg ist, an jeder Ecke sieht man euer Wappen. Und mit meinem fußballverrückten Freundeskreis, VfB-Ultras in der Nachbarschaft und dem Neckarpark in Sicht- und Hörweite bin ich endgültig im Kessel eingekesselt von Brustringträgern und kann eurem VfB quasi gar nicht mehr entkommen 😉

Der Saisonstart verlief beim SCF ergebnistechnisch recht ähnlich wie beim VfB. Im Pokal habt Ihr Euch – wie wir letztes Jahr übrigens auch – erst im Elfmeterschießen in Cottbus durchgesetzt, in der Bundesliga gingen die ersten beiden Spiele mit 0:2 gegen Frankfurt und 1:3 in Hoffenheim verloren. Haben Dich diese Ergebnisse überrascht und führen sie in Freiburg zu einer ähnlichen Krisenstimmung wie Du sie ja sicherlich beim VfB mitbekommst?

Also dass mich jedes Ergebnis für sich überrascht würde ich nicht sagen, dass wir nach zwei Spieltagen mit null Punkten und nur einem Tor dastehen schon eher. Groß aus der Ruhe bringen uns Freiburger zwei Niederlagen zum Saisonstart aber nicht. Da heißt es eher: Abwarten, da sind ja auch ein paar Neue dazugekommen, das wird sich alles noch finden. Natürlich gibt es auch bei uns ein paar Bruddler, Schwarzmaler und sogar beständige “Streich raus”-Rufer, aber bis es mal zu einer Krisenstimmung wie bei euch kommt, muss es schon weit sein. Ich denke mal, dass das hauptsächlich mit der unterschiedlichen Erwartungshaltung zu tun hat. Wir spielen immer erst mal gegen den Abstieg, nehmen vielleicht mal eine Runde Europa League mit, da hast du einfach nicht so hohe Erwartungen. Ihr seid innerhalb von zehn Jahren Deutscher Meister, Pokalfinalist und Absteiger gewesen, da kann also echt alles passieren. Und wenn man dann nach drei Spielen aus den heimlichen – gebt es zu! – Meisterschaftsträumen aufwacht und sich auf dem letzten Platz wiederfindet ist das halt ne andere Fallhöhe, als wenn du wie wir vielleicht aufs gute Tabellenmittelfeld gehofft hast und es dann erstmal nur der 16. Platz geworden ist. Da kann schon mal Krisenstimmung aufkommen, aber ihr verarbeitet das ja immer mit sehr unterhaltsamen Galgenhumor.

Christian Streich stand in den letzten beiden Spielen wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht an der Seitenlinie. Meinst Du, das hatte auch eine Auswirkung auf die Mannschaft und letztendlich die Ergebnisse?

Genau, es war wohl ein kleinerer Bandscheibenvorfall. Soweit ich mitbekommen habe, waren Lars Voßler und das weitere Team ständig mit Streich in Kontakt, so dass die Aufstellung quasi immer noch mit von ihm war, aber natürlich fehlte er trotzdem auf dem Trainingsplatz und als “HB-Männle” an der Seitenlinie. Und ich habe gehört, dass seine Ansprachen in der Kabine wohl ganz viel ausmachen sollen. Aber dass die Spiele viel anders ausgegangen wären kann ich mir nicht vorstellen. Trotzdem bin ich froh, dass Streich jetzt wieder zurück ist.

Wie ist denn Deine persönliche Meinung zu ihm? Mir geht seine Art ja ziemlich auf den Keks, ich finde sie eher anstrengend, als authentisch. Ich weiß aber auch, dass ich mit der Meinung ziemlich alleine bin. 😉

So allein bist du da gar nicht glaube ich. Ich mag tatsächlich wie viele andere diese “Authentizität” an ihm. Wobei aber der Begriff mittlerweile schon so totgeritten ist… Ich würde sagen: Er ist halt kein Medienprofi, er könnte sich nicht so richtig verstellen, selbst wenn er wollte, das mag ich an ihm. An der Seitenlinie eskaliert er ja schon ziemlich, das sieht dann oft gruselig aus und ich glaube das mag er selbst auch nicht. Viele meinen ja, sie können sein “Gejammer” in Sachen Schiedsrichterentscheidungen nicht mehr hören. Ich kann seinen Frust, dass es uns oft schwer gemacht wird, da wirklich verstehen, den hab ich ja dann auch. Andererseits aber auch, dass es sich für Fans anderer Vereine von außen mit der Zeit anhören muss wie “Immer verlieren wir nur wegen des Schiedsrichters”, was ja aber so gar nicht gemeint ist.

Blicken wir kurz auf die Mannschaft. Was ist Dein erster Eindruck von den Neuzugängen des Sommers? Und wie konnte der SC den Abgang von Neu-VfBler Marc-Oliver Kempf kompensieren?

Wir waren ja diese Sommerpause ähnlich verwirrt wie ihr beim VfB, als schon so früh so viele Neuzugänge feststanden, das war letzte Saison anders. Zwar neigt der SC absolut nicht zu Schnellschüssen oder Notkäufen, aber das war schon alles wesentlich schleppender und später in trockenen Tüchern in der letzten Saison. Interessant finde ich auch, dass bei den Transfers diesmal fast komplett die “Wundertüten” fehlen. Da waren die letzten Jahre welche dabei wie Kapustka, Ravet oder auch Caglar Söyüncü der ja aus der zweiten türkischen Liga kam, die mir zumindest erst mal wenig bis gar nix gesagt haben. Das sieht diese Saison ja ganz anders aus, da sind z.B. Luca Waldschmidt, Mark Flekken oder Dominique Heintz schon eher ein Begriff. Mit Roland Sallai kam dann als Nachzügler doch noch eine “Wundertüte” aus Ungarn. Auf ihn bin ich besonders gespannt, weil ich hoffe, dass er vielleicht für mehr Ideen nach vorne sorgt, die uns seit dem Abgang von Maximilian Philipp irgendwie abhanden gekommen sind, obwohl die Chancen der letzten Spiele da schon Hoffnung machen.

Bei Marc-Oliver Kempf war zur weiteren Planung bestimmt ganz günstig, dass schon letzten Herbst feststand, dass er seinen Vertrag beim SC nicht verlängert, daher trifft uns der Verlust aktuell wohl nicht allzu hart. Dass uns jetzt gleichzeitig auch noch Caglar Söyüncü verlassen hat, der glaube ich meist auf der gleichen Position eingesetzt wurde wie Kempf, ist natürlich blöd, aber auch sein Abgang war letztendlich absehbar. Da haben wir mit Dominique Heintz ja auch schon frühzeitig einen tollen Ersatz aus Köln dazubekommen, dem man wie ich finde jetzt schon ansieht, dass er sich bei uns wohlfühlt.

Auch nicht mehr im schwarzroten Trikot spielen in dieser Saison Georg Niedermeier und Julian Schuster, beide haben eine Vergangenheit im Brustring. Während Niedermeier jetzt in Melbourne spielt, hat Schuster seine Karriere beendet. Warum konnte sich “Schorsch” in Freiburg nicht durchsetzen? Und welche Bedeutung hatte Schuster für den SC in den letzten Jahren?

Spielt jetzt auch nicht mehr in Freiburg, sondern in Australien: Georg Niedermeier. Bild: © VfB-exklusiv unter CC BY-SA 3.0.
Spielt jetzt auch nicht mehr in Freiburg, sondern in Australien: Georg Niedermeier. Bild: © VfB-exklusiv unter CC BY-SA 3.0.
SCF-Legende mit VfB-Vergangenheit: Julian Schuster. Bild: © James Steakly unter CC BY-SA 4.0
SCF-Legende mit VfB-Vergangenheit: Julian Schuster. Bild: © James Steakly unter CC BY-SA 4.0

Euren Schorsch hab ich komischerweise trotz der sehr wenigen Einsätze bei uns schnell ins Herz geschlossen, ist glaube ich ein guter Typ. Vielleicht liegt’s daran, dass meine schwäbischen Freunde ihn auch immer mochten. Er wurde ja zu Beginn seiner Zeit beim SC ein paar mal eingewechselt, war dann aber ziemlich bald verletzt und kam seitdem leider nie wieder richtig rein. Aber vor seinem Wechsel nach Australien hat er sich ja noch durch sein Siegtor für unsere 2. Mannschaft gegen die Stuttgarter Kickers unsterblich gemacht!

Und Julian Schuster ist einfach so ein Kerl, der in allen seinen Eigenschaften perfekt zum SC passt. Als Spieler flexibel, fleißig, Teamplayer – und mir fällt noch sofort sein direktes Eckballtor ein! Und – soweit ich das beurteilen kann – ein total solider, familiärer Typ, intelligent, locker und lustig, aber trotzdem ein Vorbild und Ansprechpartner für jüngere Spieler. Dass er über sieben Jahre von der Mannschaft immer wieder zum Kapitän gewählt wurde sagt ja eigentlich alles. Und das sogar als Schwabe 😉 Es freut mich jedenfalls sehr, dass er in Freiburg so heimisch geworden ist und dem SC als Verbindungstrainer erhalten bleibt.

Nach dem erneuten Bundesliga-Aufstieg 2016 stürmte der SC auf Platz 7, in der vergangenen Saison stand der Klassenerhalt erst nach Abpfiff des letzten Spiels fest. Was glaubst Du, wo es in dieser Saison hingeht?

Genau, nachdem wir zuerst die Radkappe für euch vorgewärmt hatten war es dann der 7. Platz! Nur dass “unser” Pokalfinale ja die Bayern dann gewonnen hatten. Also ehrlich gesagt brauch ich beides nicht noch mal, weder den knappen Klassenerhalt, noch diesen frühen Saisonstart mit der EL-Quali. Nachdem wir den Kader seit der letzten Saison einigermaßen zusammenhalten konnten, würde ich mal auf einen stabilen 10. Platz tippen.

Nils Petersen schoss letztes Jahr die Hälfte der Freiburger Tore und war erfolgreichster deutscher Torschütze der Bundesliga. Wie enttäuscht war man in Freiburg, dass er nicht zur Weltmeisterschaft mitgenommen wurde? Und was macht ihn so gefährlich?

Unser Nils hat halt einfach ein Näschen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, ist für einen der auf seiner Position viel “lauert” sehr lauffreudig und kann auch mal aus dem Nichts auftauchen. Dass er es in Jogis vorläufigen Kader schafft, hatte ich sogar erwartet. Allerdings dachte ich, dass er als vierter Stürmer mitgenommen und dann safe wieder aussortiert wird. Nachdem dann Sandro Wagner nicht dabei war, fing natürlich in Freiburg das Träumen an. Allzu viele deutsche Nationalspieler hat der SC ja nicht und dann ist das immer was besonderes für uns – während der WM 2014 bin ich z.B. durchgehend stolz im Ginter-Shirt rumgelaufen. Als Nils dann aussortiert wurde war die Enttäuschung schon erst mal groß in Freiburg, aber es war ja auch irgendwo zu erwarten gewesen und so wie es schließlich in Russland gelaufen ist, war es dann vielleicht auch ganz gut so. Schlimmer wäre gewesen, wenn es ausgegangen wäre wie 2014 und er hätte es ganz knapp verpasst, das mitzuerleben.

Jetzt aber zum Spiel. Der letzte Sieg des SCF gegen den VfB ist bereits sechs Jahre her. Was macht Dich zuversichtlich, dass diese Serie am Sonntagabend endet?

Puh, so lange ist das schon her?! Dann wird es Zeit, dass wir euch mal wieder schlagen! Ich schaue immer mal nach den Wettquoten, laut denen wurde die letzten Jahre oft ein ausgeglichenes Duell erwartet zwischen SC und VfB, aber am Ende haben wir dann doch wieder den Aufbaugegner für euch gespielt… Das ist echt frustrierend, hat aber glaube ich viel damit zu tun, dass sich die Aufregung und Nervosität der Freiburger Fans vor diesem – für uns – besonderen Spiel auch auf die Mannschaft überträgt. Ihr nehmt uns ja umgekehrt nicht so wichtig. Das ist wie immer eure Chance! Ach ja und unsere aktuell desaströse Chancenverwertung wäre da noch. Endlich sind die Chancen da, aber drin sind die Dinger halt nicht. Vielleicht platzt ja der Knoten am Sonntag, wer weiß?

Einer der vielen VfB-Siege gegen Freiburg in den letzten Jahren – inklusive Traumtoren von Carlos Gruezo und Timo Werner. Es war das erste Spiel von Rückkehrer Huub Stevens 2014.

Abgesehen von Nils Petersen: Vor wem müssen wir uns in Acht nehmen? Und was sind die Schwächen der SCF-Elf?

Dass ihr euch vor Nils Petersen in Acht nehmen müsst hast du ja schon gut erkannt! Außerdem solltet ihr natürlich Flo Niederlechner auf dem Zettel haben, der den Großteil der letzten Saison wegen einer gebrochenen Kniescheibe verpasst hat und jetzt auf Tore brennt. Wirklich schade finde ich ja, dass unser Amir Abrashi noch nicht wieder fit ist, ich hätte ihn gern im Hitzkopfduell mit eurem “Santi” gesehen!

Von Freiburger Fans wird das Duell mit dem VfB gerne als Derby bezeichnet, wir sind da etwas zurückhaltender. Du hast Dich glaube ich auf den Begriff Derbyle festgelegt, oder? Warum gibt es in der Bezeichung dieses Spiels eine solche Diskrepanz zwischen beiden Fanszenen? Und was bedeuten Dir als Freiburgerin in Stuttgart diese Begegnungen?

Naja ihr seid ja schon ETWAS länger in der Bundesliga als wir… Nicht nur ihr feiert dieses Jahr ein Jubiläum, bei uns ist jetzt der erste Aufstieg in die Bundesliga mittlerweile 25 Jahre her. Bis der Sport-Club dann mal oben ankam, hatte sich der VfB aber wohl schon so an den KSC als Derbypartner und Erzfeind gewöhnt, da wusstet ihr halt nicht so recht was ihr mit uns kleinen Südbadenern anfangen solltet, und wisst ihr glaube ich heute immer noch nicht so richtig, oder? Und wir wollen aber nun mal seit wir in der Bundesliga angekommen sind diese großen Schwaben aus der Landeshauptstadt schlagen! Also für uns nicht nur ein, sondern DAS Derby – für euch leider gar keins…

Weil’s aber wenn auch kein Derby für euch doch auch kein Spiel wie jedes andere ist, find ich den Begriff “Derbyle” als Kompromiss ganz passend. Meine beste Freundin Katrin kam da irgendwann mal drauf, die ist stolze Schwäbin, steht bei jedem Heimspiel in der Cannstatter Kurve und hat im Neckarstadion geheiratet, sogar im weißen Kleid mit rotem Brustring. Nachdem ich irgendwann wieder mal vom Derby geschwätzt hatte, meinte sie: “Badenser, zum hundertsten Mal, das gegen euch ist kein Derby – das ist maximal ein Derbyle!” und irgendwie ist das dann hängengeblieben 🙂

Ich muss sagen, dass für mich die beiden “Derbyles” die absoluten Höhepunkte der Saison sind, da bin ich schon Wochen vorher aufgeregt. Das Spiel in Stuttgart ist mir sogar etwas wichtiger, weil ich da das eine Mal endlich auch mal im Trikot zur Haustür rausgehe und durch Cannstatt zum Stadion laufe und nicht wie den Rest der Saison bloß “inkognito” meine Freunde begleite oder abhole. Das ist schon manchmal blöd, wenn der eigene Herzensverein so weit weg ist.

Ein schönes “Derbyle”: Arthur Boka leitet 2013 im Pokalhalbfinale den Sieg und den Einzug ins Finale ein.

Wann kommt eigentlich Euer neues Stadion? Und wird es dort endlich einen vernünftigen Gästeblock geben?

Ich bin da vor ein paar Jahren mal spontan rein in unseren aktuellen Gästeblock, da war das Stadion unter der Woche einfach offen, keine Ahnung ob das immernoch so ist. So schlimm ist das da doch gar nicht wie ihr immer sagt! Aber ok, ich war oben auf den Sitzplätzen und außerdem die einzige und hatte freie Platzwahl.

Über diesen Gästeblock kann nur ein Auswärtssieg hinwegtrösten. Bild: © VfB-Bilder.de
Über diesen Gästeblock kann nur ein Auswärtssieg hinwegtrösten. Bild: © VfB-Bilder.de

In den nächsten Monaten soll es wohl endlich losgehen mit dem Bau des neuen Stadions, wird auch Zeit. Ab 2020 soll dann drin gespielt werden, da war glaube ich mal ursprünglich 2019 angedacht gewesen und teurer als geplant wird es jetzt auch…wann ist eigentlich euer Bahnhof fertig? 😉
Die eckige Form soll beim neuen Stadion erhalten bleiben, das finde ich persönlich schön und denke doch, dass sich da auch irgendwo eine ordentliche Ecke für einen Gästeblock finden wird, den ja aktuell bei weitem nicht nur ihr kritisiert. Ach ja, einen anderen Namen als “Achim-Stocker-Stadion” werden wir SC-Fans übrigens nicht akzeptieren!

Kommt ein Schwabe nach Baden…klingt wie ein Witz, ist aber eine ernstgemeinte Frage. Auch wenn Du in Stuttgart wohnst: Kannst Du Gästefans empfehlen was man am Sonntag vor dem Spiel auf jeden Fall in Freiburg gesehen oder besucht haben sollte, wenn man noch nie da war?

Eigentlich einfach: Unbedingt auf den Münsterplatz und dort ne lange Rote mit Zwiebeln essen! Jetzt bin ich aber tatsächlich nicht sicher, ob da auch sonntags ein Wurststand offen hat. Egal, trotzdem mal über den Münsterplatz laufen, von dort weiter durch die Altstadt und in der “Hausbrauerei Feierling” ein Bier trinken und statt immer nur Maultaschen mal was Badisches essen. Von dort ist es dann nicht weit bis zum Schwabentor, das muss der Schwabe doch gesehen haben. Da fährt dann auch direkt die Linie 1 zum Stadion. Aber unterwegs nicht aus Versehen ins Bächle treten, dann müsst ihr nämlich eine Freiburgerin oder einen Freiburger heiraten!

Abschließend: Dein Tipp fürs Spiel?

Es würde mich gar nicht wundern, wenn die Nummer 0:0 ausgeht.

Diesen Beitrag von Rund um den Brustring teilen

Schreibe einen Kommentar

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial