Friede, Freude, VfB MV 2018

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag fand die ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung des VfB statt — und ver­lief wesent­lich har­mo­ni­scher als die letz­ten Male. Jan­nick war für uns vor Ort.

Eine posi­ti­ve Grund­stim­mung erfüll­te die Schar­rena, wel­che erst­mals als Aus­tra­gungs­ort für die MV genutzt wur­de, am ver­gan­ge­nen Sonn­tag. Ein vor­her ange­kün­dig­tes „Bon­bon“ für alle VfB-Fans, ein sou­ve­rän auf­tre­ten­der Tho­mas Hitzl­sper­ger, ein leicht emo­tio­nal wir­ken­der „Fast-Schwa­be“ Micha­el Resch­ke sorg­ten trotz sti­cki­ger Raum­luft für eine doch etwas fei­er­lich wir­ken­de Atmo­sphä­re inner­halb der anwe­sen­den VfB-Fami­lie, was man ja von den letz­ten Ver­samm­lun­gen in der Regel nicht behaup­ten konn­te. Aber der Rei­he nach.

Eröff­net wur­de die dies­jäh­ri­ge MV durch die Zusam­men­fas­sung des Bay­ern­spiels. Die Anwe­sen­den beju­bel­ten noch­mals die vier Tore, wel­che auf den bei­den rie­si­gen Lein­wän­de gezeigt wur­den, als wenn das Spiel gera­de live gezeigt wird. Ein furio­ser Beginn, wel­cher durch Wolf­gang Diet­rich, der sicht­lich gelöst und ja, auch ein wenig berührt wirk­te, fort­ge­setzt wur­de. Zunächst begrüß­te er die anwe­sen­den rund 1300 Mit­glie­der, erläu­ter­te den Ablauf der Ver­an­stal­tung, erklär­te das neue (!) Abstim­mungs­sys­tem, wel­che mit­tels dem eige­nen Smart­phone oder aus­ge­lie­he­nen Tablets statt­fin­den soll­te. Emo­tio­nal wur­de es beson­ders auch, als sich Wolf­gang Diet­rich bei Han­nes Wolf für den Auf­stieg und sei­ne Arbeit für den Ver­ein bedank­te. Dies wur­de vom anwe­sen­den Publi­kum mit einem lan­gen Applaus gewür­digt. Ein klei­ner Rück­blick auf das ers­te Jahr VfB AG beschnitt die ers­ten Teil der Rede des Prä­si­den­ten. Er beton­te mehr­mals auch noch­mals die Vor­tei­le der Aus­glie­de­rung, ver­such­te die­se auch noch­mals vor den Mit­glie­dern zu recht­fer­ti­gen u.a. auch im Bezug auf die bis­her getä­tig­ten Trans­fers. Dazu kann man sicher­lich ste­hen wie man will, soll­te aber nicht hier zur Debat­te ste­hen. Mei­ner Mei­nung nach, soll­te man hier die Zukunft Ant­wor­ten geben las­sen.

Einen sehr sym­pa­thi­schen Auf­tritt leg­te Prä­si­di­ums­mit­glied Dr.Bernd Gai­ser hin, der in einer locke­ren fast schon unty­pisch schwä­bisch offe­nen Art ? die finan­zi­el­le Situa­ti­on des e.V. wie­der­gab. Danach folg­te der bereits oben, in mei­ner Wahr­neh­mung sehr gute Auf­tritt vom neu­en Chef des Nach­wuchs­leis­tungs­zen­trum Tho­mas Hitzl­sper­ger. Er gab klar und deut­lich wie­der, dass der VfB wie­der in die­sem Bereich zu sei­nen erfolg­rei­chen Wur­zeln zurück­keh­ren muss, und auch wie­der Nach­hal­tig­keit ein­zie­hen muss. Und dass hier­bei auch die Aus­glie­de­rung, mit den dar­aus resul­tie­ren­den Gel­dern eine wich­ti­ge Rol­le spie­len kann.

Nun folg­te der Auf­tritt des Neu-Schwa­ben Resch­ke, der die Sai­son auch aus sei­ner Sicht Revue pas­sie­ren ließ. Dies alles in sei­ner doch sehr sou­ve­rä­nen Art und dem mar­kan­ten rhei­ni­schen Dia­lekt. Er ließ auch durch­bli­cken, dass die Kader­pla­nung noch nicht abge­schlos­sen sei, was ja nun auch die aktu­el­len Gerüch­te um ver­schie­de­ne Spie­ler zei­gen. Bei den Fans bedank­te sich Resch­ke mit einem Video, wel­ches noch­mals ver­schie­de­ne Sze­nen aus der Cannstat­ter Kur­ve, inkl. der Kara­wan­ne, zeig­te. Auch hier unter­strich er noch­mals die gro­ße Bedeu­tung die­ser gran­dio­sen Unter­stüt­zung. Das Bon­bon gab es eben­falls, näm­lich die Ver­trags­ver­län­ge­rung bis ein­schließ­lich 2020 des Trai­ner­teams um Tay­fun Korkut.

Bei den Wort­mel­dun­gen ging es eben­falls doch recht gesit­tet zu. Selbst Chris­ti­an Prechtl, der ja als gro­ßer Kri­ti­ker von Diet­rich bekannt wur­de, lob­te den Vor­stand. Kri­tik­punk­te fan­den sich nur in Sachen Hand­ta­schen­mit­nah­me oder zu wenig Akti­vi­tä­ten in Sachen Jubi­lä­um. Alles also im Rah­men. Zur Cau­sa Stein­hö­fel emp­feh­le ich an die­ser Stel­le die aktu­el­le Fol­ge, des STR Pod­casts, die das sehr gut auf­ge­ar­bei­tet haben und auch auf die Bei­trä­ge von Brustring1893 und dem Ver­ti­kal­pass. So war es auch kein Wun­der, dass der Vor­stand, Auf­sichts­rat und Ver­eins­bei­rat mit gro­ßer Mehr­heit ent­las­tet wor­den sind.

Zum Schluss bleibt mir nur eines zu sagen: Las­sen wir uns über­ra­schen, ob die­se doch posi­ti­ve 1:4 Glück­se­lig­keit lan­ge anhält und wir im nächs­ten Jahr eine ähn­lich ange­neh­me Atmo­sphä­re haben. Dies wäre wohl das größ­te Geschenk zum Jubi­lä­um.

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