VfB-Lektüre am Donnerstag, 29. Oktober 2015

Die heutige VfB-Lektüre kommt etwas später als gewohnt und widmet sich den Artikeln und Blogbeiträgen zum Pokalspiel in Jena, welches der VfB mit Hängen und Würgen 2:0 gewann.

VfB-Lektüre am Donnerstag, 29. Oktober 2015

Der Tenor so ziemlich aller Spielberichte lautet: Hauptsache weiter. So weist der VfB in seinem Spielbericht darauf hin, die Mannschaft habe “die Pflicht erfüllt”. In den Stimmen zum Spiel sehen alle beteiligten eine mehr oder minder gute Partie und einen verdienten VfB-Sieg. Wenn man sich überlegt, dass der erst in der letzten Minute durch einen Handelfmeter besiegelt wurde, vielleicht etwas euphemistisch.

Gregor Preiss sieht das ganze in den Stuttgarter Nachrichten schon etwas näher an der spielerischen Realität, weist aber auch darauf hin, dass am Ende nur das Weiterkommen wichtig ist. Das ist auch das Fazit von Thomas Haid und Marko Schumacher in der Stuttgarter Zeitung: Hauptsache gewonnen. Nebenbei führen sie die defensiven Schwächen des VfB übrigens auch eher auf die fehlende Qualität der Spieler und weniger auf Zornigers System zurück.

Goldmann Sax ist auch der Meinung: Hauptsache weitergekommen, vieles andere ist sekundär. Nebenbei schwärmt er noch vom Pokal im Allgemeinen. Genauso wie die alten Romantik-Bruddler vom Vertikalpass wünscht er sich übrigens, dass am Sonntag gegen Darmstadt ein ähnlich dreckiger Sieg für den VfB rausspringt.

Geknallt und geraucht hat es in Jena auch, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet. Ganz erschließt sich mir noch nicht, warum man das Spielfeld einnebelt, wenn die eigene Mannschaft kurz vor Schluss einem knappen 0:1-Rückstand hinterher läuft. Müssen die Jenaer selber wissen.

In other news: Tim Leibold, vor der Saison vom VfB an den 1. FC Nürnberg verkauft, startet dort so langsam durch, traf auch beim Pokalsieg der Nürnberger gegen Düsseldorf am Samstag, berichtet der Kicker.

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