Rund um das Spiel in Wolfsburg

Die vor­letz­te Län­der­spiel­pau­se für die­ses Kalen­der­jahr ist zu Ende und dem VfB erwar­ten drei eng­li­sche Wochen am Stück. Zu Beginn geht es erst­mal nach Wolfs­burg zum VfL.

Ehr­lich gesagt – ich den­ke da spre­che ich für vie­le VfB-Fans — gibt es kei­ne Mann­schaft, die noch unin­ter­es­san­ter ist als der VfL Wolfs­burg. Ich könn­te aus dem Steh­greif kei­ne drei VfL-Spie­ler nen­nen, auch weiß ich nicht wer gera­de Trai­ner ist oder auf wel­chen Platz sich der VfL Wolfs­burg befin­det.

Die „Wöl­fe“ waren in der Ver­gan­gen­heit nicht wirk­lich ein Lieb­lings­geg­ner für den VfB. Zwar ist die Bilanz ins­ge­samt posi­tiv, aber es gab in der ver­gan­ge­nen Spiel­zei­ten immer wie­der knap­pe Nie­der­la­gen und über­flüs­si­ge Unent­schie­den und ich den­ke dass vie­len VfB Fans der 34. Spiel­tag 2016 immer noch in den Köp­fen liegt.

Die Län­der­spiel­pau­se wur­de beim VfB durch die Ver­let­zung von Demi­ro­vic über­schat­tet. In die­ser muss Sebas­ti­an Hoe­neß „Bad Cannstatt sucht den Super­stür­mer“ spie­len, denn bis auf Deniz Undav hat der VfB qua­si kei­nen rich­ti­gen zen­tra­len Stür­mer. Deniz ist jetzt auch nicht gera­de voll im Saft. Nicht nur, dass das Kalen­der­jahr 2025 ein Leis­tungs­tief für ihn bereit hielt, er kommt sel­ber von einer lang­wie­ri­gen Ver­let­zung erst zurück und wir kön­nen nicht von ihm erwar­ten inner­halb von drei Wochen direkt sechs­mal durch­zu­spie­len. Beim Test­spiel gegen die SV Elvers­berg kam Silas wie­der zum Ein­satz, aber der frisch gekür­te ser­bi­sche Meis­ter konn­te laut Medi­en­be­rich­ten nicht auf sich auf­merk­sam machen.
Der VfB muss krea­tiv wer­den, das ist sicher.

Personalsituation

Medo ist bereits bekannt, neu dazu kommt Jamie Lewe­ling, der ohne ein Spiel zu spie­len ver­letzt aus der Natio­nal­mann­schaft zurück­kehr­te. Muss man auch schaf­fen. Außer­dem fehlt Pas­cal “Fuß­ball­gott” Sten­zel wegen mus­ku­lä­ren Pro­ble­men.

Mögliche Startelf

meineaufstellung.de
Undav wird wahr­schein­lich noch nicht direkt ein­ge­setzt wer­den wes­we­gen Tomas sein Glück als zen­tra­ler Stür­mer ver­su­chen darf.

Statistik

In 52 Duel­len führt der VfL Wolfs­burg knapp mit 23 zu 21 Sie­gen bei 8 Unent­schie­den. In Wolfs­burg konn­te der VfB nur sie­ben Mal gewin­nen wäh­rend man 15 Mal ohne Zäh­ler nach Hau­se fuh­ren muss­te. Vor 2021 sah die Sta­tis­tik noch schlech­ter aus, da man fast 15 Jah­re lang nicht bei den Wöl­fen gewin­nen konn­te. Doch seit 2021 gelan­gen dem VfB gleich zwei Bun­des­li­ga-Aus­wärts­sie­ge — zwei Mal mehr als in den gan­zen 10er Jah­ren zuvor.
Wolfs­burg hat nach sechs Spie­len nur fünf Zäh­ler und steckt im Abstiegs­kampf drin. Doch spricht die Sta­tis­tik für die Wöl­fe. Mit 8 xPoints gehö­ren sie eigent­lich ins Tabel­len­mit­tel­feld. Tak­tisch set­zen sie viel auf ein schnel­les Umschal­ten. Sie haben mit 48 % einer der gerings­ten Ball­be­sitz­wer­te der Liga, dafür glän­zen sie in den Lauf und Sprints-Sta­tis­ti­ken. Gefähr­lichs­ter Spie­ler ist Moham­med Amou­ra. Mit vier Scorern ist er an der Hälf­te der Wolfs­burg-Tore betei­ligt. Mit Acht Toren ist man die dritt­harm­lo­ses­te Offen­si­ve der Liga und das obwohl man mit 82 Tor­schüs­sen die sechst­meis­ten der Liga hat.

Fazit

Ein tra­di­tio­nell schwe­res Spiel für den VfB gegen einen unat­trak­ti­ven Geg­ner. Das riecht so nach einer knap­pen Nie­der­la­ge, aber ich lass mich ger­ne eines bes­se­ren Beleh­ren. Haupt­sa­che kei­ner ver­letzt sich.
Titel­bild: © Selim Sudheimer/Getty Images)

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