Rund um das Spiel in Leverkusen

Zum Start ins neue Jahr kommt es zum Duell der letz­ten bei­den Pokal­sie­ger, denn der VfB Stutt­gart muss in die nicht so schö­ne BayA­re­na rei­sen.

Fro­hes neu­es Jahr an alle amtie­ren­den Pokal­sie­ger! Ich hof­fe, Ihr hat­tet zwei ent­spann­te fuß­ball­freie Wochen, denn es geht direkt wie­der los mit unse­rem gelieb­ten Cannstat­ter Cha­os­ver­ein. Bis zum 01.02. wer­den gan­ze acht Spie­le statt­fin­den. Dabei kommt es zu sehr wich­ti­gen Spie­len. Zum einen geht es gegen direk­te Kon­kur­ren­ten um Euro­pa, zum ande­ren schlie­ßen wir die Euro­pa League-Liga-pha­se ab.

Mit Bay­er 04 Lever­ku­sen trifft der VfB Stutt­gart auf den vor­he­ri­gen Pokal­sie­ger, an dem er zuvor so oft geschei­tert war. Egal ob im Pokal oder Super­cup oder auch in der Liga, wir muss­ten uns gegen die Lever­ku­se­ner lei­der zu oft geschla­gen geben. Nur in der Liga gab es zumin­dest Punk­te­tei­lun­gen. Gott sei Dank, könn­te man aus VfB-Sicht sagen, ist der Erfolgs­trai­ner und die Neme­sis von Hoe­neß, Xabi Alon­so, schon wie­der weg, wobei ich es bedaue­re, dass wir nicht zumin­dest einen Sieg gegen den jet­zi­gen Real-Trai­ner erzie­len konn­ten. Man soll­te Lever­ku­sen auch nicht unter­schät­zen. Zwar sind sie recht schwach in die Sai­son gestar­tet, konn­ten aber dank eines Trai­ner­wech­sels den berühm­ten Bock umsto­ßen und sind auf Kurs Rich­tung Cham­pi­ons League.

Doch müs­sen die Pil­len wei­ter­hin zit­tern, schließ­lich geht es dort oben sehr eng zur Sache. Zwi­schen Platz 2 und 6 sind es gera­de Mal sechs Punk­te und zwi­schen Platz 3 und 7 sind es sogar nur vier. Mit einem Sieg und etwas Glück könn­ten wir also zu Lever­ku­sen auf­schlie­ßen und der zweit­plat­zier­te BVB wäre in Schlag­di­stanz – Dies wäre ein rich­tig span­nen­des Titel­ren­nen, wür­den die Bay­ern das nicht mit ihrer Domi­nanz ver­sau­en. Ja rich­tig, ver­sau­en, denn die­se Domi­nanz ist ein Armuts­zeug­nis und eigent­lich einer Top-4-Liga nicht wür­dig, aber das ist ein ande­res The­ma.

Personalsituation

Neu­es Jahr – neu­es Ver­let­zungs­pech. Tia­go Tomás wird auf­grund einer Mus­kel­ver­let­zung aus­fal­len. Auch die Innen­ver­tei­di­gung wird sich wohl oder übel selbst auf­stel­len. Jaquez und Zag­adou fal­len wohl aus, Finn Jeltsch hat Rücken und ist frag­lich. Al-Dak­hil hat zumin­dest nach sei­ner Krank­heit mit dem Lauf­trai­ning begon­nen. El Khan­nouss ist bekann­ter­wei­se noch beim Afri­ka-Cup und steht dort im Vier­tel­fi­na­le.  Das ser­bi­sche Duo Jova­no­vic und Milo­se­vic hat die­se Woche nicht nur Weih­nach­ten gefei­ert, son­dern ist auch ange­schla­gen. Der Neu­zu­gang vom amtie­ren­den ser­bi­schen Meis­ter Jova­no­vic hat wie Finn Jeltsch Rücken­pro­ble­me und der ehe­ma­li­ge Leih­spie­ler des aktu­el­len ser­bi­schen Tabel­len­füh­rers Milo­se­vic hat eine Hand­ver­let­zung. Fro­he Weih­nach­ten!

Gute Nach­rich­ten gibt es von Demi­ro­vic. Er konn­te bereits gegen Luzern 45 Minu­ten spie­len und ist laut Hoe­neß eine Opti­on gegen Lever­ku­sen.

Mögliche Startaufstellung

meineaufstellung.de

Ganz ehr­lich?

Kei­ne Ahnung was uns für eine Auf­stel­lung erwar­tet. Ich hab mich jetzt am Tipp vom Kicker ori­en­tiert. Bin mal gespannt, was Hoe­neß heu­te aus dem Hut zau­bert.

Statistik

In 88 Bun­des­li­ga­spie­len setz­te sich der VfB 23 Mal durch, 24 Mal hol­te man einen Punkt und 41 Mal muss­te man sich geschla­gen geben. In Lever­ku­sen konn­te der VfB nur sie­ben Mal gewin­nen und ver­lor 22 Mal. Der letz­te Sieg gegen die Lever­ku­se­ner liegt mitt­ler­wei­le fast acht Jah­re zurück. 2018 gewann man knapp mit 0:1 mit einem gewis­sen Tay­fun Korkut als Trai­ner. Lever­ku­sen hat die zweit­stärks­te Offen­si­ve der Liga und das, obwohl die Werks­elf mit sie­ben Lat­ten­tref­fern noch ver­hält­nis­mä­ßig viel Pech hat­te.

Dass die Pil­len­ki­cker und wir einen ähn­li­chen Stil pfle­gen, sieht man an den Sta­tis­ti­ken. In den Berei­chen, wo wir gut sind, sind die Lever­ku­se­ner eben­falls gut. Dort wo wir nicht so dol­le sind, sind sie eben­falls auf einem nied­ri­gen Niveau. Nur schla­gen wir wesent­lich mehr Flan­ken als der unge­schla­ge­ne Meis­ter von 2024.

Fazit

Es wird ein sehr schwe­res Duell gegen einen Angst­geg­ner. Ich glau­be, da ist es wie bei einem Spiel gegen Bay­ern: Am Ende kommt es nicht auf das Ergeb­nis an, son­dern wie wir gespielt haben. Mit einem 0:1 kann ich tat­säch­lich noch leben.

Titel­bild: © Dean Mouhtaropoulos/Getty Images

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