Rund um das Spiel in Heidenheim

Vom auf­re­gen­den Trip nach Glas­gow geht es direkt auf die Alb — zu einem Spiel unter ganz ande­ren Vor­aus­set­zun­gen.

Denn in Hei­den­heim wird der VfB nicht auf einen Geg­ner tref­fen, der sich so ein­fach über­win­den lässt wie der schot­ti­sche Meis­ter am Don­ners­tag­abend. Natür­lich war dort auch die Gefahr höher, sel­ber ein Tor zu kas­sie­ren, jedoch boten sich den Brust­ring­trä­gern auch des­halb Chan­cen, weil Cel­tic es nicht gewohnt ist, sich hin­ten zu ver­bar­ri­ka­die­ren. Anders die Hei­den­hei­mer, deren Bun­des­li­ga-Zuge­hö­rig­keit sich lang­sam dem Ende zu nähern scheint. Umso gefähr­li­cher für uns, denn mit jedem wei­te­ren Spiel­tag hat der FCH weni­ger zu ver­lie­ren, mal ganz abge­se­hen davon, dass ein Abstieg dort wohl auch nicht der­art dra­ma­tisch wäre wie anders­wo.

Gleich­zei­tig muss die­ses Spiel ein Pflicht­sieg für uns sein, denn auf­re­gen­de Euro­pa­po­kal­näch­te sind schön gut, sie haben ihre Grund­la­ge aber in der Bun­des­li­ga. Zumal die Ergeb­nis­se vom Sams­tag eine Steil­vor­la­ge sind, die der VfB nur noch ein­net­zen muss. Viel­leicht geht es dies­mal auch ohne Slap­stick-Gegen­tor. Denn dass wir wirk­lich jedes Mal zurück kom­men, ist wahr­schein­lich, aber nicht garan­tiert.

Personalsituation

In der Vor­schau auf der VfB-Web­sei­te, die als Ersatz für die Pres­se­kon­fe­renz vor dem Spiel dient, wur­de auf das The­ma Per­so­nal nicht ein­ge­gan­gen — was dar­auf hin­deu­tet, dass der in Glas­gow von Platz hum­peln­de Ange­lo Stil­ler wohl wirk­lich nur eine Krampf hat­te und sich auch sonst nie­mand ernst­haft weh­ge­tan hat seit­dem.

Mögliche Aufstellung

Und trotz­dem wür­de ich Ange­lo Stil­ler eine Pau­se gön­nen, genau­so wie Finn Jeltsch. Mit­tel­städt pau­sier­te in Glas­gow und kehrt zurück, rechts hin­ten ist wie­der Assi­gnon dran. Vor­ne könn­te Hoe­neß auch Tomás auf den Außen­po­si­tio­nen von Beginn an brin­gen, Lewe­ling und Füh­rich schei­nen mir aber die bes­se­re Opti­on zu sein.

Statistik

Zwei Sie­ge, ein Unent­schie­den, zwei Nie­der­la­gen — so lau­tet die Bilanz des VfB gegen die Nach­barn. In vier Sai­sons in zwei Ligen gelang es uns nie, bei­de Spie­le gegen Hei­den­heim zu gewin­nen. Hei­den­heim ist in vie­len Sta­tis­ti­ken erwar­tungs­ge­mäß weit unten zu fin­den: Die wenigs­ten Punk­te, die wenigs­ten Sie­ge, die wenigs­ten Tore — immer­hin Stand jetzt nicht die meis­ten Gegen­to­re, denn da lie­gen nach den Sams­tags­spie­len unser nächs­ter Geg­ner aus Wolfs­burg und die Ein­tracht mit 49 Gegen­tref­fern noch mit einem Tor in Füh­rung. Geht man genau­er in die Zah­len, ist Hei­den­heim im Liga­ver­gleich irgend­wo im unte­ren Mit­tel­feld zu fin­den. Und auch wenn man seit Anfang Dezem­ber nicht mehr gewann: Rich­tig deut­lich waren die Ergeb­nis­se nur gegen Bay­ern und Leip­zig.

Fazit

Ein Spa­zier­gang wie teil­wei­se in der zwei­ten Halb­zeit bei Cel­tic wird das also vor­aus­sicht­lich nicht. Ich traue der Mann­schaft aber zu, die Umstel­lung hin­zu­be­kom­men und auch in Hei­den­heim drei Punk­te ein­zu­fah­ren.

Titel­bild: © Sebas­ti­an Widmann/Getty Images

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