VfB-Lektüre am Donnerstag, 12. November 2015

In der Länderspielpause ist die Nachrichtenlage eher dünn, zur Klatsche bei den Bayern war bereits am Montag fast alles gesagt. Deswegen kommt die nächste VfB-Lektüre erst heute. Dabei steht vor allem die personelle Situation der VfB-Abwehr im Fokus.

VfB-Lektüre am Donnerstag, 12. November 2015

Wie der Kicker berichtet, ist der VfB an Takashi Usami interessiert, der in der Bundesliga bereits für die Bayern und Hoppenheim auflief, momentan wieder in Japan aktiv ist. Usami ist Offensivspieler und hat in der abgelaufenen Saison in Japan für Gamba Osaka 19 Tore in 33 Spielen geschossen.

In Sachen Kamil Glik berichten die Stuttgarter Nachrichten, dass dieser eventuell für den VfB unerschwinglich werden könnte und bringen gleichzeitig Junya Tanaka von Sporting Lissabon in Gespräch.

Kommen wir zum Thema Ausgliederung. In dieser Woche verschickte der VfB an seine Mitglieder einen Fragebogen zur Vereinsentwicklung. Das Commando Cannstatt fasst den aktuellen Stand in der gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft aus Fan-Sicht zusammen. Passend dazu befasst sich Goldmann Sax, wenn auch ohne direkten VfB-Bezug, mit 50+1 und Mäzenen in der Bundesliga.

Zwei weitere Links, die zusammenpassen: Christian Prechtl kritisiert in seinem Blog den Verkauf von Talenten wie Kimmich und Leno auf Druck des Aufsichtsrates. Für Spox.com hat David Kreisl VfB-Chefscout Ralf Becker interviewt:

SPOX: Wie kam es, dass Sie sich nach den Trainertätigkeiten in Karlsruhe und Ulm für diesen gefühlten Schritt zurück entschieden haben?

Becker: Der Kontakt zum VfB kam eigentlich dadurch zustande, dass man mich zu meiner Ulmer Zeit als U19-Coach wollte. Als ich wegen der Insolvenz dort früher frei war, wollte ich die Zeit nutzen und habe den VfB in der Scoutingabteilung unterstützt. Nach zwei oder drei Monaten wurde ich dann gefragt, ob ich die Abteilung nicht übernehmen wolle. Ich habe lange alle Seiten abgewogen, bin aber froh, mich für diesen Weg entschieden zu haben. 2011 kam dann zusätzlich die Leitung des Junior-Teams hinzu.

SPOX: War es in irgendeiner Form einschränkend, für zwei so elementare Bereiche verantwortlich zu sein?

Becker: Das ist eine gute Frage. Diese zwei Jahre waren, was die Jugend betrifft, sehr erfolgreich. Die Ergebnisse der Nachwuchsteams haben gestimmt. Das Entscheidende in der Jugendarbeit ist aber die Durchlässigkeit in den Profibereich. Da hatten wir uns zu dieser Zeit auf sechs Toptalente der “Kategorie eins” konzentriert – und mit Joshua Kimmich, Timo Werner, Timo Baumgartl, Arianit Ferati und Mart Ristl haben fünf dieser Spieler bereits Bundesligaeinsätze absolviert oder sind gestandene Bundesligaprofis.

Christian Prechtl war in dieser Woche auch zu Gast im Rasenfunk-Podcast, in dem das VfB-Spiel in München einen Schwerpunkt bildete.

In der Länderspielpause nimmt man sich als Redakteur auch gerne mal die Zeit, einzelne Spieler, die nicht notwendigerweise im Fokus stehen, zu beleuchten. George Moissidis befasst im Kicker sich mit der Situation von Carlos Gruezo (der übrigens auch im Rasenfunk-Podcast thematisiert wird). Gregor Preiss sprach für die Stuttgarter Nachrichten mit Emiliano Insua, der sich in Stuttgart weiterhin wohlfühlt, aber dennoch nicht für das anstehende Spiel Argentiniens gegen Brasilien nominiert wurde.

Ein bißchen aus dem Fokus geraten ist VfB II-Keeper Rastko Suljagic. Das rührt daher, dass er an Krebs erkrankt war und, nachdem er diesen besiegt hat, jetzt wieder ins Mannschaftstraining einsteigt (Sport1).

Marius Thiemann portraitiert auf Weltfussball.at Ex-VfBler Ricardo Osorio, der immer noch in Mexiko aktiv ist.

Thomas Haid hat für die Stuttgarter Zeitung drei ehemalige VfB-Trainer (Magath, Daum und Fringer) zur Taktik von Alexander Zorniger befragt.

Franky sieht in seinem Blog einen Aufwärtstrend beim VfB.

Im Kicker geht es um die Aufholjagd des VfB II im letzten Auswärtsspiel in Cottbus.

Das Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig ist auf Mittwoch, den 16. Dezember, um 19 Uhr terminiert worden (Stuttgarter Zeitung).

Lennart kommt aus der Nähe von Kassel, lebt mittlerweile in Darmstadt und ist seit den späten 90ern, etwa seit dem Pokalsieg 1997, treu ergebener Fan des roten Brustrings. In weiser Voraussicht kaufte er sich im Sommer 2006 ein Trikot von Fernando Meira. Seit 2005 ist er auch VfB-Mitglied, seit 2006 ist er Mitglied des offiziellen Fanclubs VfB-Supporters Hessen, außerdem Besitzer einer Heim- und Auswärtsdauerkarte. Auf Twitter findet Ihr ihn unter @l_sauerwald.

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